Kapitän Joshua Kimmich über seine neue Rolle im Mittelfeld

Kapitän Joshua Kimmich über seine neue Rolle im Mittelfeld

Vor den bevorstehenden WM-Qualifikationsspielen hat Bundestrainer Julian Nagelsmann eine Änderung in der Position seines Kapitäns Joshua Kimmich angekündigt. Der Spieler des FC Bayern äußert sich nun zu dieser Entscheidung.

München - In einem Monat beginnt die deutsche Fußballnationalmannschaft mit der Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2026, die in den USA, Mexiko und Kanada stattfinden wird. Am 4. September trifft Julian Nagelsmanns Team zunächst auswärts auf die Slowakei, gefolgt von einem Heimspiel gegen Nordirland drei Tage später in Köln.

In der vergangenen Woche sorgte der Bundestrainer für Aufsehen, als er bekannt gab, dass er Kimmich künftig wieder im zentralen Mittelfeld einsetzen möchte, nachdem dieser in der Vergangenheit hauptsächlich als Rechtsverteidiger für die DFB-Elf gespielt hatte. Kimmich reagiert auf diese Ankündigung und zeigt seine Teamplayer-Mentalität.

Der kicker veröffentlichte die Aussagen des 30-Jährigen in einem Video: „Der Julian weiß: Wenn er mich als Rechtsverteidiger braucht, dann spiele ich rechts. Und wenn er mich im Mittelfeld haben will, dann spiele ich im Mittelfeld. Das ist seine Entscheidung. Er ist der Trainer, er trifft die Entscheidungen – und ich spiele da, wo er es mir sagt.“

Bundestrainer Nagelsmann begründete seine Entscheidung vor allem mit den Einsätzen von Kimmich beim FC Bayern auf derselben Position. Kimmich selbst nennt ähnliche Gründe: „Er hatte mich vorher kurz informiert. Das hat er ja auch erklärt, dass der Hintergrund eben der ist, dass wir auf der Sechserposition viele Spieler hatten, die in der letzten Saison nicht immer Stammspieler waren.“ Er stellt fest: „Es hat sich jetzt nicht so ein Pärchen herauskristallisiert.“

Kimmich sieht sowohl Vorteile als auch Nachteile in der Positionsänderung: „Auf der einen Seite hilft es natürlich, wenn man einen gewissen Rhythmus hat, wenn man im Verein die Position spielt. Auf der anderen Seite ist es auch spannend, wenn man mehrere Positionen spielen kann.“

Der Bayernprofi ergänzt: „Ich habe das schon seit Beginn meiner Karriere als Stärke gesehen, weil es mir viele Türen geöffnet hat, dass ich flexibel auf mehreren Positionen einsetzbar war. Ich finde es nicht schlecht, wenn man diese Flexibilität behält.“

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