Karriereende von Schiedsrichtern Aytekin und Ittrich

Karriereende von Schiedsrichtern Aytekin und Ittrich

Nicht nur Deniz Aytekin wird im Sommer seine Schiedsrichter-Karriere beenden; auch sein Kollege Patrick Ittrich hat warme Abschiedsworte erhalten.

Frankfurt – Schiedsrichter stehen oft unter immensem Druck. Wenn sie fehlerfrei arbeiten, bleibt ihr Einsatz unbemerkt, doch bei einem Fehler werden sie schnell zu den Buhmännern der Nation. Einer der wenigen Schiedsrichter, die im ganzen Land geschätzt werden, ist Deniz Aytekin. Der gebürtige Nürnberger zählt zu den größten Schiedsrichtern in der Geschichte der Bundesliga, wird jedoch im Sommer seine Karriere beenden.

Kürzlich gab ein weiterer prominenter Schiedsrichter, Patrick Ittrich, sein Karriereende zum Saisonende bekannt. „Ich hatte eine großartige Zeit. Ich habe viele Länder bereist, nahezu jedes Bundesliga-Stadion in Deutschland besucht und vor allem viele wunderbare Menschen getroffen. Und das Wichtigste: Es hat mir immer unglaublich viel Freude bereitet“, erklärte Ittrich gegenüber der DPA.

Aytekin äußerte sich nun mit einem emotionalen Statement: „Lieber Patrick Ittrich. Viele messen eine Schiedsrichter-Karriere an Zahlen – an der Anzahl der geleiteten Spiele oder Topspiele, an den richtigen Entscheidungen oder gewonnenen Titeln. Doch all das zählt nicht wirklich.“

„Was du erreicht hast, ist etwas, das nur wenigen gelingt: Du hast die Herzen der Menschen berührt. Mit deiner Art, deiner Haltung und deiner Leidenschaft für unseren Sport. Du bist ein ganz Großer in unserer Zunft“, fügte die Schiedsrichter-Legende hinzu. „Danke für viele gemeinsame Jahre, für den Austausch, für deine Kollegialität und für das, was du der Schiedsrichterei gegeben hast. Alles Gute für das, was als Nächstes kommt, mein Freund.“

Ittrich hat fast 300 Spiele im deutschen Profifußball geleitet, davon 90 in der Bundesliga. Er galt als einer der transparentesten Schiedsrichter und sprach stets offen über seine Tätigkeit. Neben seinem Schiedsrichter-Engagement ist der Hamburger Polizeibeamter. Ab Sommer kann er sich voll und ganz auf diesen Beruf konzentrieren.

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