Kaua Santos' Verletzung bei Eintracht Frankfurt weniger schwer als befürchtet
Eintracht Frankfurt erlebte einen schwierigen Abend, als Torhüter Kaua Santos frühzeitig verletzt wurde. Glücklicherweise wird die Verletzung ihn nur für einige Wochen außer Gefecht setzen.
Frankfurt – Update vom 2. März, 9:12 Uhr: Eintracht-Trainer Albert Riera und Kaua Santos können aufatmen. Die Verletzung des Brasilianers ist weniger schwerwiegend als zunächst befürchtet. Laut Informationen von Absolut Fussball, dem Fußballportal von Home of Sports, wird die Knieverletzung Santos nur für zwei bis drei Wochen außer Gefecht setzen. Er sollte spätestens zum Duell gegen den 1. FC Köln nach der Länderspielpause am 4. April wieder auf dem Platz stehen.
Die Partie zwischen Eintracht Frankfurt und dem SC Freiburg war gerade einmal 18 Sekunden alt, als Torhüter Kaua Santos in einen Zweikampf mit Ex-Adler Igor Matanovic ging. Tragischerweise wurde Santos am rechten Fuß getroffen, was dazu führte, dass er sich wahrscheinlich das bereits im April gegen Tottenham Hotspur (0:1) verletzte rechte Knie verdrehte.
Ein MRT soll schnellstmöglich Klarheit über die Schwere der Verletzung bringen. „Das Kreuzband ist wohl nicht betroffen“, gab Sportvorstand Markus Krösche eine leichte Entwarnung. Dennoch war der 22-Jährige beim Gang in die Kabine niedergeschlagen. Die Fans hatten ein gutes Gespür für die Situation und verabschiedeten ihn mit warmem Applaus.
Santos hatte sich in seinen Einsätzen langsam aus einer schwierigen Phase herausgearbeitet. Zwar hatte er weiterhin unglückliche Momente, wie beim Führungstreffer in München (2:3), doch insgesamt wirkte er stabiler und selbstbewusster. Dieser Rückschlag trifft ihn besonders hart, da er sich gegen Michael Zetterer durchgesetzt hatte.
Zetterer zeigte derweil eine sehr gute Leistung beim 2:0-Erfolg gegen Freiburg und hielt mit zwei starken Paraden das zweite „zu Null“ des Jahres 2026 fest. Auch mit dem Ball am Fuß strahlte er große Sicherheit aus. In den kommenden Wochen wird er Santos sicherlich vertreten müssen, während eine Rückkehr für das Duell gegen den FC St. Pauli aktuell eher unwahrscheinlich ist. „Ich kreuze meine Finger“, sagte Trainer Albert Riera. Abwarten heißt es nun im Lager der Frankfurter.
Die Eintracht hat in dieser Saison mit erheblichem Verletzungspech zu kämpfen. Dennoch gelingt es Riera, Woche für Woche eine schlagkräftige Mannschaft auf den Platz zu bringen. Santos reiht sich in eine Liste mit Can Uzun, Younes Ebnoutalib, Michy Batshuayi, Ansgar Knauff, Arthur Theate und Rasmus Kristensen ein. Umso bemerkenswerter ist es, wie das Team mit diesen Personalproblemen umgeht und ein sogenanntes Sechs-Punkte-Spiel gegen Freiburg für sich entscheidet.