Krise beim FC Augsburg nach Niederlage gegen Leipzig

Krise beim FC Augsburg nach Niederlage gegen Leipzig

Nach der deutlichen Niederlage gegen RB Leipzig spitzt sich die Situation beim FC Augsburg zu. Trainer Sandro Wagner steht unter immensem Druck.

Augsburg – In der Fuggerstadt herrscht ungewohnte Unruhe! Nach dem 0:6-Debakel gegen RB Leipzig sind viele Fragen offen. Dies ist die höchste Niederlage, die Augsburg je in einem Bundesliga-Heimspiel erlitten hat. Zudem stellt die Mannschaft mit 20 Gegentoren nach acht Spieltagen die schwächste Defensive der Liga.

Trainer Sandro Wagner äußerte sich nach dem Schlusspfiff klar: „Wenn man sich viel vornimmt und so eine Watschn bekommt, tut das weh!“ Intern brodelt es bereits. Trotz des 0:4-Halbzeitstands verzichtete Wagner auf personelle Wechsel. Er sprach von „individuellen Fehlern“ und wollte strukturelle Mängel nicht erkennen. Besonders die junge Dreierkette mit Jakic, Matsima und Banks stand in der Kritik, ebenso wie Torhüter Finn Dahmen, der zwei schwere Fehler machte.

Während Wagner direkt nach dem Abpfiff in die Kabine verschwand, suchten seine Spieler den Dialog mit den aufgebrachten Fans. In der Kurve kam es zu einem hitzigen Austausch mit Ultra-Gruppierungen. „Den Fans blutet das Herz“, erklärte Mittelfeldspieler Robin Fellhauer. Offensivspieler Fabian Rieder reagierte hingegen gereizt auf Fragen der Reporter: „Ja ehrlich, soll ich sagen ‚Scheiße‘, oder was?“

Trotz der Eskalation im Fanblock und der defensiven Schwächen hält die Klubführung laut Bild-Informationen weiter zu Wagner. Sportdirektor Benjamin Weber betonte, dass man „überzeugt vom Weg und der Art des Trainers“ sei. Auch TV-Experte Lothar Matthäus rät zu Gelassenheit und fordert, dass Augsburg realistische Ziele verfolgen sollte.

Doch die Situation wird zunehmend angespannt. Am Dienstag steht der VfL Bochum im DFB-Pokal auf dem Programm, gefolgt von Partien gegen Borussia Dortmund und den VfB Stuttgart. Diese kommenden drei Spiele könnten entscheidend für Wagners Zukunft beim FC Augsburg sein. (Dieser Artikel entstand in Kooperation mit neunzigplus.de/)

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