Kritik an Niko Kovacs Vertragsverlängerung überrascht Lars Ricken

Kritik an Niko Kovacs Vertragsverlängerung überrascht Lars Ricken

Der Sportchef von Borussia Dortmund, Lars Ricken, äußert sein Unverständnis über die Kritik an der frühzeitigen Vertragsverlängerung von Trainer Niko Kovac.

Dortmund – Niko Kovac sorgt weiterhin für positiven Aufschwung beim BVB und genießt das volle Vertrauen der Vereinsführung. Ricken zeigt sich jedoch überrascht über die öffentliche Diskussion, die sich um die vorzeitige Vertragsverlängerung des Trainers entwickelt hat. Die Kritik, die Entscheidung sei zu früh getroffen worden, kann der 49-Jährige nicht nachvollziehen.

„Es war schon kurios. Zunächst wurde ich dafür kritisiert, dass ich ihn überhaupt verpflichtet habe. Nachdem er uns sensationell in die Champions League geführt hat, ging es dann plötzlich nicht schnell genug, dass ich seinen Vertrag verlängere. Und jetzt heißt es, es sei zu früh gewesen“, erklärte Ricken in der Sport Bild.

Kovac hatte Anfang Februar den entlassenen Nuri Şahin abgelöst und zunächst einen Vertrag bis 2026 erhalten. Ende August verlängerte der BVB den Arbeitsvertrag des Trainers vorzeitig um ein weiteres Jahr bis 2027. Für Ricken war dies ein logischer Schritt: „Für mich war es einfach wichtig, dass wir Klarheit haben. So werde ich nicht ständig gefragt: Was ist nun mit Nikos Vertrag?! Und er hat es sich auch einfach verdient. Man muss sagen: Niko liefert ab.“

Unter Niko Kovac hat Dortmund sportlich wieder Fahrt aufgenommen. Nach einem starken Endspurt in der vergangenen Saison sicherte sich der Klub noch die Champions-League-Qualifikation. Auch in der laufenden Spielzeit ist der BVB bislang ungeschlagen, steht in der Bundesliga auf Platz zwei, hat in der Königsklasse vier Punkte aus zwei Spielen geholt und steht im DFB-Pokal in der zweiten Runde.

Vor dem Bundesliga-Topspiel am Samstag gegen Tabellenführer Bayern München sprach Lars Ricken zudem über das Verhältnis zwischen beiden Vereinen. In der vergangenen Saison hatte er den Eindruck, dass der Rekordmeister den BVB nicht mehr als echten Rivalen wahrgenommen hat. „Das waren sehr launige Runden, was auch daran lag, dass die Bayern uns aufgrund unseres Abschneidens in der vergangenen Saison nicht als Rivalen wahrgenommen haben. Die Reibereien müssen wir uns wieder verdienen“, erklärte er. (Dieser Artikel entstand in Kooperation mit bvbwld.de/)

Topics

Related news