Kuriositäten beim WM-Spiel Frankreich gegen Irak

Kuriositäten beim WM-Spiel Frankreich gegen Irak

Beim WM-Spiel zwischen Frankreich und dem Irak kam es zu mehreren bemerkenswerten Szenen, die über das Sportliche hinausgingen. Besonders auffällig war der deutsche Ex-Nationalspieler Thomas Hitzlsperger.

In Philadelphia erlebten die Zuschauer ein Spiel, das von starkem Regen, Sturmwarnungen und einer langen Unterbrechung geprägt war. Sportlich bot die Partie in der Gruppe I, die Frankreich mit 3:0 für sich entschied – Tore durch Mbappé in der 14. und 54. Minute sowie Dembele in der 66. Minute – wenig Aufregung. Doch abseits des Spielfelds sorgten die Kommentare von Hitzlsperger für Aufsehen.

In der neunten Spielminute, als Frankreich einen Angriff startete und der Irak versuchte, sich vor dem eigenen Strafraum zu positionieren, schoben die Franzosen den Ball im Mittelfeld mehrmals hin und her. Dies veranlasste Hitzlsperger und ARD-Kommentator Tom Bartels, eine Anekdote zu erzählen, die von Hitzlspergers Unmut geprägt war.

Bartels berichtete, dass er unter anderem die französischen Legenden Christian Karembeu und Youri Djorkaeff im Stadion gesehen hatte. Hitzlsperger fügte hinzu: „Der FIFA-Präsident hat uns vorhin den Weg versperrt.“ Bartels ergänzte: „Da wird alles gesperrt. Wenn er querläuft, warten wir so lange, bis er den Gang passiert hat.“

Hitzlsperger bemerkte: „Du hast gemerkt, wie ich gezuckt habe. Ich war bereit zur Grätsche.“ Obwohl er dies nicht umsetzte, sorgte seine Bemerkung für Aufsehen. Der 52-malige deutsche Nationalspieler und der mächtigste Mann im Weltfußball werden wohl keine Freunde mehr werden.

Bereits vor der WM hatte Hitzlsperger in einem Interview mit der Bild am Sonntag scharfe Kritik an Gianni Infantino geübt: „Ich glaube, der FIFA-Chef ist immun gegen Kritik. Ich wüsste nicht, wann der Ruf der FIFA mal gut war, und es wird jetzt auch nicht besser mit all den Maßnahmen.“

Hitzlsperger weiter: „Infantino hat viele Jahre bei Sepp Blatter zuschauen können und dann noch einen draufgesetzt in puncto Kompromiss- und Schamlosigkeit. Man muss den Menschen etwas nur oft genug erzählen, bis sie es irgendwann glauben. Das ist so eine FIFA-Doktrin.“ Am liebsten würde der TV-Experte einfach mal dazwischengrätschen.

Topics

Related news