Lara Schmidt wechselt zu Borussia Dortmund
Der Wechsel von Lara Schmidt von den Frauen des SV Werder Bremen steht fest: Sie wechselt zu Borussia Dortmund.
Bremen – Vor einem Monat gab der SV Werder Bremen bekannt, dass Lara Schmidts Zeit an der Weser im kommenden Sommer endet. In „beiderseitigem Einvernehmen“ wurde beschlossen, den auslaufenden Vertrag der 25-jährigen Verteidigerin nicht zu verlängern. Trainerin Friederike „Fritzy“ Kromp erklärte zu der Trennung: „Nach vielen Einsätzen in ihrem ersten Jahr kam sie in dieser Saison nicht mehr auf die Spielzeit, die sie sich sicherlich erhofft hätte.“ Wie die DeichStube bereits exklusiv berichtete, hat Lara Schmidt nun einen Vertrag bis Sommer 2029 bei Borussia Dortmund, einem Regionalligisten, unterschrieben. Dies gab der BVB am Donnerstag bekannt, nachdem der Verein kürzlich den Aufstieg in die 2. Bundesliga knapp verpasst hatte.
Auch Ricarda Walkling, Schmidts bisherige Teamkollegin bei den Werder-Frauen, wechselt zu den Schwarz-Gelben, die unter anderem auch Ex-Nationalspielerin Alexandra Popp (VfL Wolfsburg) verpflichtet haben. „Die Gespräche mit dem BVB waren sehr überzeugend. Der Weg, den der Verein im Frauenfußball einschlagen möchte, passt genau zu meiner Situation und dem, was ich aktuell suche“, äußerte sich Lara Schmidt zu ihrem Wechsel ins Ruhrgebiet. „Ich möchte gut ankommen, mich schnell integrieren und mit der Mannschaft erfolgreichen Fußball spielen. Ich will den Weg nach oben mitgehen und dazu beitragen, die gesteckten Ziele zu erreichen.“
Die BVB-Frauen streben erneut den Aufstieg in die 2. Bundesliga an. Auch Lara Schmidt hat sich dieses Ziel gesetzt, nachdem sie in zwei Jahren für Werder Bremen 27 Bundesliga-Spiele (vier Tore) absolviert hat, in der vergangenen Saison jedoch nur noch sieben Mal eingesetzt wurde. „In der ersten Saison geht es darum, erfolgreichen Fußball zu spielen – dazu gehört für mich auch der Aufstieg und die Chance, in der nächsthöheren Liga anzugreifen“, erklärte die gebürtige Wetzlarerin selbstbewusst. „Langfristig sind die Ziele des BVB klar, und sie decken sich mit meinen. Ich bin nicht hierhergekommen, um Regionalliga zu spielen – jedenfalls nicht dauerhaft. Ich nehme den gesamten Weg und die Aufgabe an, um dieses große Ziel zu erreichen.“