Leandro Trossard: Schlüsselspieler bei Arsenal trotz bescheidener Rolle
Leandro Trossard gehört zwar nicht zu den auffälligsten Stars bei Arsenal, spielt jedoch eine entscheidende Rolle im Team von Mikel Arteta.
London – Nicht der Star-Neuzugang Viktor Gyökeres, nicht das Aushängeschild Bukayo Saka und auch nicht der Top-Joker Gabriel Martinelli. Trossard ist mit acht Torbeteiligungen in allen Wettbewerben der bisher beste Scorer des Premier-League-Tabellenführers. Der 30-Jährige hat sich auf dem linken Flügel etabliert und erzielte am vergangenen Wochenende ein beeindruckendes Tor beim 2:2 gegen den Aufsteiger Sunderland.
Seit seiner Ankunft aus Brighton im Januar 2023 hat sich der Rechtsfuß als wichtiger Spieler im Kader der Gunners erwiesen und liefert herausragende Leistungen ab. Dies könnte bald mit einem neuen Vertrag honoriert werden. Laut TEAMTalk ziehen die Verantwortlichen des Traditionsvereins in Betracht, dem erfahrenen Spieler ein neues Arbeitspapier anzubieten.
Ein neuer Vertrag würde nicht nur einen wichtigen Spieler für die Kaderbreite sichern, sondern auch Trossards Marktwert erhöhen, falls sich die Wege nach der Saison trennen sollten. Bereits im Sommer gab es Spekulationen über einen möglichen Abschied des belgischen Nationalspielers, unter anderem war Besiktas an dem Offensivallrounder interessiert.
Stattdessen unterschrieb Trossard jedoch überraschend einen neuen Vertrag bei Arsenal, der zwar die Laufzeit bis 2027 nicht veränderte, ihm jedoch ein höheres Gehalt zusicherte. Dies ist ein Zeichen der Wertschätzung für einen verdienten Edeljoker, der zuvor vergleichsweise günstig für die Nordlondoner verpflichtet wurde. Sollte es zu einer weiteren Vertragsunterzeichnung kommen, könnte auch die Vertragsdauer angepasst werden.
Trossard begann seine Karriere beim KRC Genk. Nach mehreren Leihen setzte er sich beim belgischen Top-Klub durch und wechselte 2019 für 15,5 Millionen Euro zu Brighton & Hove Albion. Im Januar 2023 folgte der Wechsel zu Arsenal für 24 Millionen Euro.
Damals war Trossard nur die zweite Wahl, da die Gunners ursprünglich das Talent Mykhailo Mudryk von Donezk verpflichten wollten. Der Ukrainer wechselte jedoch zu Chelsea, konnte dort jedoch nie Fuß fassen und ist derzeit aufgrund von Dopingvorwürfen gesperrt.