Linzer ASK feiert ersten Titel seit 61 Jahren mit Sasa Kalajdzic
Der Linzer ASK hat den ersten Titel in der Vereinsgeschichte seit 61 Jahren gefeiert, und ein ehemaliger Stürmer von Eintracht Frankfurt war mittendrin.
In Klagenfurt begann Sasa Kalajdzic einst als vielversprechender Neuzugang bei Eintracht Frankfurt, mit dem Ziel, sich als einer der besten Stürmer der Bundesliga zu etablieren. Doch nach einem vielversprechenden Start musste er aufgrund einer schweren Verletzung, einem Kreuzbandriss, der ihn im Januar 2024 ereilte, bald wieder aufgeben. In dieser Zeit konnte er nur sechs Einsätze für die Adler verzeichnen.
Nach einem Jahr auf der Insel kehrte der aus Wolverhampton ausgeliehene Angreifer in seine Heimat zurück. Für den Linzer ASK spielt Kalajdzic seit Monaten in Topform und konnte kürzlich sogar sein Comeback in der Nationalmannschaft feiern. In der Liga ist er mittlerweile unverzichtbar für die erste Elf geworden, und im Pokalfinale erlebte er einen denkwürdigen Abend. Am Ende eines langen, nervenaufreibenden Spiels strahlte der 28-Jährige glücklich in die Kameras.
Im Finale gegen Altach endete die reguläre Spielzeit 2:2, bevor die Linzer in der Verlängerung aufdrehten und schließlich mit 4:2 triumphierten. Zwar erzielte Kalajdzic kein Tor, doch er bereitete zwei Treffer vor und trug mit insgesamt fünf Torbeteiligungen in dieser Pokalsaison maßgeblich zum Erfolg seiner Mannschaft bei.
„Pokalsieger! Unendlich dankbar für diesen Moment“, schrieb der ehemalige Bundesliga-Stürmer auf Instagram. Der Abend in Klagenfurt war für den Verein etwas ganz Besonderes, denn es war der erste Titelgewinn seit 61 Jahren. 22.000 Zuschauer waren dabei, als Geschichte geschrieben wurde. Fragen bleiben: Wird es bald eine Fortsetzung dieser Erfolgsgeschichte geben?
In der Meisterrunde der österreichischen Bundesliga führt Linz punktgleich mit Graz die Tabelle an, während RB Salzburg und Rapid Wien ebenfalls in Lauerstellung sind. Drei Spieltage stehen noch aus. Hält der LASK an seiner aktuellen Form fest und schöpft aus dem Pokalsieg zusätzliches Selbstvertrauen, könnte Sasa Kalajdzic schon bald als Double-Sieger gefeiert werden.