Marcell Jansen über die WM 2026, Verletzungen und deutsche Innenverteidiger

Marcell Jansen über die WM 2026, Verletzungen und deutsche Innenverteidiger

München – Marcell Jansen, ehemaliger Nationalspieler, war heute zu Gast in der Live-Sendung "Die WM-WG" von Absolut Fussball. In der zweiten Folge der Sendung sprach er unter anderem über das Eröffnungsspiel der Fußball-WM 2026 in Nordamerika, seine Verletzung vor der WM 2014 sowie die Situation von Lennart Karl und das deutsche Innenverteidiger-Duo Tah und Schlotterbeck. Hier sind einige der bemerkenswertesten Zitate:

Über das WM-Eröffnungsspiel sagte Jansen: „Ich habe das Spiel mit großer Spannung verfolgt. Ein Eröffnungsspiel ist immer etwas Besonderes, und der Druck auf beide Mannschaften ist enorm. Man hat gemerkt, dass es nicht leicht war, die WM zu eröffnen, aber das sagt nichts über die kommenden Spiele aus. Wenn beide Mannschaften auf größere Nationen treffen, wird es sehr spannend.“

Zu seinem eigenen WM-Fußball-Abend äußerte er: „Im Moment bin ich noch sehr entspannt, da ich alles von zu Hause aus verfolgen kann. Ich schaue privat mit Freunden oder auch mal alleine bei den späten Spielen. Bei den Spielen unserer deutschen Mannschaft bin ich jedoch angespannter. Ich schaue gerne mit Menschen um mich herum, möchte aber auch verstehen, was passiert. Eine WM bringt uns alle zusammen und bewegt uns.“

Auf die Frage, wie viele Spiele er verfolgen wird, antwortete er: „Die Spiele unserer Mannschaft sind Pflicht. Ansonsten schaue ich so viel wie möglich. Die Anstoßzeiten passen oft gut, und ich werde auch viele Zusammenfassungen und Berichte verfolgen. Ich denke, wir sind gut aufgestellt, um alle zu informieren.“

Zur Wichtigkeit des WM-Starts der deutschen Mannschaft sagte er: „Es ist klar, wie wichtig ein guter Start ist. Das ganze Land schaut zu, und ein erfolgreicher Beginn kann Rückenwind geben. Das erste Spiel ist entscheidend und hat in der Vergangenheit oft für eine positive Dynamik gesorgt.“

Über seine eigene Verletzung vor der WM 2014 berichtete Jansen: „Ich hatte gemischte Gefühle. Als ich verletzt wurde, wusste ich schnell, dass es nicht klappen würde. Es war hart, da ich bereits an zwei Weltmeisterschaften teilgenommen hatte. Es wäre meine dritte gewesen, und sich als Stammspieler zu verletzen, ist extrem schwierig. Es hat einige Zeit gedauert, das zu akzeptieren, aber ich habe mich gefreut, dass wir die WM schließlich gewonnen haben.“

Zur Verletzung von Lennart Karl und deren Auswirkungen sagte er: „Es wäre sein erstes Turnier gewesen. Man muss sich jedoch auch auf die positiven Dinge konzentrieren. Es ist ein Privileg, im Profisport tätig zu sein, und Lennart hat bereits eine beeindruckende Karriere hingelegt. Diese Verletzung zeigt, wie schnell sich alles ändern kann, wenn man so intensiv spielt.“

„Am Ende gibt es zwei Möglichkeiten, wie ein Spieler mit solch einer Situation umgehen kann: Entweder man ist frustriert oder man schöpft Kraft daraus und geht mit neuer Motivation in die Vorbereitung.“

Zum Innenverteidiger-Duo Tah und Schlotterbeck äußerte er: „Man kann Spieler nicht eins zu eins vergleichen. Selbstvertrauen ist entscheidend. Beide haben in ihren Vereinen hervorragend gespielt und bringen viel mit. Wir müssen jedoch in der Defensive noch zulegen. Ich bin zuversichtlich, dass wir gut aufgestellt sind.“

Die WM in Nordamerika ist ein Ausnahmezustand, und dafür gibt es das neue tägliche Ritual: „Die WM-WG“ von Absolut Fussball. Jeden Tag um 12 Uhr wird eine frische Ausgabe im entspannten WG-Setting gestreamt – genau richtig, um schnell in den Turniermodus zu kommen. In der WM-WG erhalten echte Fans die Mischung, die sie wollen: Nachrichten, Analysen und Unterhaltung.

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