Marktwert von Shuto Machino trotz Saisonstart-Problemen steigt
Bei Borussia Mönchengladbach zählt ein Neuzugang zu den Verlierern des Saisonstarts. Dennoch steigt sein Marktwert weiter an.
Mönchengladbach – Borussia Mönchengladbach arbeitet intensiv auf den ersten Bundesligasieg seit dem 29. März hin. Am Freitagabend haben die Fohlen die Möglichkeit, bei Union Berlin (20:30 Uhr) zu punkten, auch wenn die Köpenicker bereits zwei Saisonsiege gegen die Europapokalteilnehmer VfB Stuttgart und Eintracht Frankfurt errungen haben.
Welche Rolle Shuto Machino im Auswärtsspiel an der Alten Försterei spielen wird, bleibt ungewiss. Der Japaner zählt zu den Verlierern des Gladbacher Saisonstarts, da er nach seinem verletzungsbedingten holprigen Beginn noch nicht in die Mannschaft integriert ist. Machino war gegen den SC Freiburg (0:0) nicht in der Startelf.
Von dem Sommerneuzugang aus Kiel erhofften sich die Gladbacher Tempo, Intensität und Torgefahr. Bisher konnte der japanische Nationalspieler jedoch kaum auf sich aufmerksam machen. Trotz alledem belohnt ihn das Portal Transfermarkt.de mit einer Erhöhung seines Marktwerts von fünf Millionen Euro auf sieben Millionen Euro.
In absoluten Zahlen ist Machino damit der Marktwert-Gewinner im Gladbacher Kader. Fabio Chiarodia folgt ihm mit einem Anstieg von zwei auf drei Millionen Euro. Nachwuchstalent Wael Mohya erhält zum Einstand einen Marktwert von einer Million Euro, da ihm bisher noch keine Summe zugeordnet worden war.
Auch Charles Herrmann (von 300.000 auf eine Million Euro) und Grant-Leon Ranos (von 500.000 auf eine Million Euro) verzeichnen ein Plus, während drei Spieler an Marktwert verlieren. So sinkt der geschätzte Wert von Jonas Omlin von 2,5 auf zwei Millionen Euro, und bei Marvin Friedrich reduziert sich der geschätzte Marktwert von 3,5 auf zwei Millionen Euro.
Joe Scally, der zuvor einen zweistelligen Millionen-Marktwert hatte, muss sich ebenfalls zurückziehen. Sein Wert sinkt von zehn Millionen Euro auf sieben Millionen Euro, womit er hinter Nico Elvedi und Lukas Ullrich zurückfällt, die jeweils einen Marktwert von acht Millionen Euro aufweisen.
Der Spitzenreiter bleibt Tim Kleindienst mit 17 Millionen Euro, gefolgt von Rocco Reitz (15 Millionen Euro) sowie Franck Honorat und Robin Hack (jeweils zwölf Millionen Euro). Der zukünftige Sportchef, der voraussichtlich Rouven Schröder heißen wird, hat die klare Aufgabe, langfristig mehr Spieler in dieser Preisklasse zu gewinnen, um ein besserer Verkäuferklub zu werden.