Marokko trifft im Viertelfinale auf Frankreich: Pressekonferenz mit Eklat

Marokko trifft im Viertelfinale auf Frankreich: Pressekonferenz mit Eklat

Marokko steht im Viertelfinale der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 vor einem entscheidenden Duell gegen Frankreich. Vor dem Spiel kam es während einer Pressekonferenz zu einem Eklat zwischen zwei Journalisten.

München – Die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 geht in die entscheidende Phase, in der noch acht Teams um den Titel kämpfen (Stand: 9. Juli, 12 Uhr). Vor dem Viertelfinalspiel zwischen Marokko und Frankreich (alle TV-Infos hier) ist die Stimmung nicht nur auf dem Spielfeld angespannt, sondern auch unter den Journalisten. Während der Pressekonferenz kam es zu einer hitzigen Auseinandersetzung zwischen zwei WM-Reportern.

Während Marokko-Star Brahim Diaz eine Antwort gab, brach am Mittwoch im hinteren Teil des Saals ein handfester Streit aus. Ein marokkanischer und ein französischer Journalist beschimpften und bedrohten sich lautstark. Die Situation eskalierte, als Berichten von Sky zufolge einer der Reporter dem anderen eine Ohrfeige verpasste.

Ein Volunteer intervenierte und trennte die beiden Kontrahenten. Der mutmaßliche Angreifer wurde daraufhin ins Büro der FIFA gebracht. Der marokkanische Reporter rief mehrmals auf Französisch: „Er hat mich geschlagen!“ Die Pressekonferenz konnte jedoch nach dieser Unterbrechung planmäßig fortgesetzt werden.

Brahim Diaz reagierte sichtlich irritiert auf den Vorfall und musste mitten in seiner Antwort eine längere Pause einlegen. Nach der Schlichtung lächelte er und bemerkte trocken: „Ich habe die Frage vergessen.“ Das Gelächter im Saal ließ nicht lange auf sich warten.

Sportlich verspricht das Duell Hochspannung. Für die Nordafrikaner ist es das zweite WM-Viertelfinale in Folge. Bei der WM 2022 in Katar erreichten sie sogar das Halbfinale, wo sie Frankreich mit 0:2 unterlagen. Die Franzosen hingegen zählen zu den Topfavoriten auf den Titel und zeigen bislang eine herausragende offensive Leistung im Turnier.

Für Marokko gibt es jedoch eine bittere Nachricht: Der Bayern-Neuzugang Ismael Saibari fällt für das Viertelfinale aus. Der Offensivspieler zog sich beim Sieg im Achtelfinale gegen Kanada (3:0) eine Muskelverletzung zu und wird Trainer Walid Regragui in diesem entscheidenden Spiel fehlen.

Topics

Related news