Marvin Ducksch wechselt zu Birmingham City und spricht mit Tom Brady

Marvin Ducksch wechselt zu Birmingham City und spricht mit Tom Brady

Im Sommer wechselte Marvin Ducksch von Werder Bremen zu Birmingham City. Im Vorfeld des Transfers hatte er ein Gespräch mit der NFL-Legende Tom Brady.

Birmingham – Marvin Ducksch liebäugelte schon länger mit einem Wechsel. Über die Jahre hatten zahlreiche Vereine bei Werder Bremen nach dem Spieler angefragt. Da sein Vertrag bei den Grün-Weißen bis 2026 datiert war, entschloss sich der ehemalige Dortmunder letztendlich, für zwei Millionen Euro zu Birmingham City in die englische Championship zu wechseln. In dem Podcast "Auf der Linie" sprach Ducksch nun über seine Entscheidung, Werder Bremen zu verlassen.

Ein interessantes Detail teilte der 31-Jährige während des Gesprächs mit: Vor seinem Wechsel telefonierte er mit Tom Brady. Der ehemalige Quarterback kontaktierte Ducksch während der Verhandlungen und ermutigte ihn: „Als ich zum Medizincheck und zur Vertragsunterzeichnung kam, drückten sie mir das Telefon in die Hand, und ich durfte mit Tom Brady sprechen.“

Tom Brady ist seit August 2023 Teilhaber von Birmingham City und hält laut transfermarkt.de etwa drei Prozent der Anteile des englischen Zweitligisten. Sein Anruf soll einen wichtigen Einfluss auf Ducksches Entscheidung gehabt haben. „Das hat mich noch mehr inspiriert, mit dem GOAT persönlich zu sprechen. Da war mir endgültig klar, dass ich die richtige Entscheidung getroffen habe“, sagte Ducksch im Podcast.

Aufgrund einer Wadenverletzung, die ihn bereits in Bremen plagte, verlief der Saisonstart für Ducksch bisher eher durchwachsen. In seinen bislang 156 Spielminuten in Liga und Pokal erzielte der deutsche Stürmer noch keinen Treffer. Birmingham City hat jedoch einen soliden Saisonstart hingelegt und steht mit zwölf Punkten aus neun Spielen auf dem 16. Platz der Championship.

Trotz des Wechsels in eine vermeintlich schwächere Liga bereut Ducksch seine Entscheidung nicht. „Das Projekt, das dahintersteckt, ist sehr spannend“, erklärte er im Podcast. Der Verein passe zu seinen Ambitionen. „Ich selbst setze mir immer hohe Ziele, und die des Vereins stimmen mit meinen persönlichen überein.“ Der Ex-DFB-Kicker hat das Potenzial, einen Turnaround zu schaffen.

Topics

Related news