Max Eberl gibt Borussia Mönchengladbach Tipps im Abstiegskampf

Max Eberl gibt Borussia Mönchengladbach Tipps im Abstiegskampf

Am Samstag kehrt Max Eberl mit dem FC Bayern nach Mönchengladbach zurück, um der Borussia wertvolle Ratschläge für den Abstiegskampf mitzugeben.

Mönchengladbach – Als Tabellenletzter der Bundesliga steht Borussia Mönchengladbach derzeit vor großen Herausforderungen. Die aktuelle Situation ist für die Spieler und den Trainerstab neu, doch Max Eberl hat aus eigener Erfahrung gelernt, wie sich ein Abstiegskampf anfühlt.

Der ehemalige Gladbach-Profi wurde 2008 zum Sportdirektor ernannt und kämpfte in der Saison 2010/11 mit Borussia um den Verbleib in der Bundesliga. Die Hinrunde beendete der fünfmalige Deutsche Meister mit nur zwei Siegen und zehn Punkten auf dem letzten Platz, doch die Rettung gelang in der Relegation gegen den VfL Bochum.

In dieser Zeit traf Eberl zwei entscheidende Entscheidungen. Im Winter-Transferfenster verpflichtete er den erfahrenen Innenverteidiger Martin Stranzl, der schnell zum Abwehrchef wurde. Im Februar 2011 folgte die Entlassung von Trainer Michael Frontzeck und die Verpflichtung von Lucien Favre, der Gladbach innerhalb von vier Jahren bis in die Champions League führte.

Obwohl Eberl derzeit mit seinen Aufgaben beim FC Bayern beschäftigt ist, hat der deutsche Rekordmeister bisher alle zwölf Pflichtspiele gewonnen und den Vertrag mit Trainer Vincent Kompany vorzeitig bis 2029 verlängert. Daher bleibt Eberl Zeit, einen Blick auf seinen ehemaligen Verein zu werfen. „Das ist etwas, das ich sehr genau beobachte. Ich war 23 Jahre dort“, sagte Eberl am Freitag.

Für Eberl sind Bayern und Gladbach seine beiden Herzensvereine, und er wünscht der Borussia, dass sie erst ab dem neunten Spieltag die benötigten Punkte sammeln. „Ich hoffe, dass sie da rauskommen“, erklärte Eberl und fügte hinzu, worauf es ankommt: „Das hat mit harter Arbeit zu tun. Ich weiß genau, was dort passiert, ich kenne das Umfeld. Ich bin mir sicher, wenn der Verein zusammensteht und die Situation akzeptiert, werden sie es schaffen.“

Das Ziel muss ein gesicherter Mittelfeldplatz sein. Gladbach hat bereits personelle Konsequenzen gezogen: Nach dem dritten Spieltag wurde Cheftrainer Gerardo Seoane entlassen, und Roland Virkus trat nach fünf Spieltagen zurück. Mit den neuen Trainern Eugen Polanski und Rouven Schröder sieht Eberl die Borussia gut aufgestellt. Seine Hoffnung ist, auch in der kommenden Saison in den Borussia-Park zurückzukehren. Wie der Klassenerhalt gelingen kann, hat er 2011 bereits vorgemacht.

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