Maximilian Beier: Vielseitiger Spieler im Fokus des BVB

Maximilian Beier: Vielseitiger Spieler im Fokus des BVB

Vor dem Spiel gegen Hoffenheim kann Borussia Dortmund auf eine verletzungsfreie Mannschaft zurückblicken. Trainer Niko Kovač verfügt über eine breite Auswahl an Spielern, darunter auch flexible Profis. Besonders einer von ihnen sticht hervor.

Dortmund – Am Sonntag um 17:30 Uhr (alle TV-Infos) trifft Borussia Dortmund im Rahmen des 13. Bundesliga-Spieltags zu Hause auf die TSG Hoffenheim. Für Maximilian Beier wird es ein Wiedersehen mit seinem ehemaligen Klub sein. Im August 2024 wechselte der Nationalspieler kurzfristig vom Kraichgau ins Ruhrgebiet, nachdem der BVB Stürmer Niclas Füllkrug die Möglichkeit zur Premier League erhielt.

Beier war sich bewusst, dass er kein direkter Ersatz für den kraftvollen Füllkrug ist, jedoch wollte Dortmund mit dem laufstarken Jungprofi flexibler agieren. Die Entwicklung der letzten Wochen kam für viele überraschend: Kovač hat Beier eine Rolle auf den Außenbahnen zugewiesen. Dies ist keine Notlösung mehr, wie der Trainer in einer Pressekonferenz am Freitag bestätigte.

„Nein, ich sehe ihn jetzt auch auf dieser Position, links hinten oder auch rechts hinten. Das ist ja eine und dieselbe Position, nur seitenverkehrt“, erklärte Kovač. „Maxi ist ein toller Junge, der gerne spielt, egal auf welcher Position. Und wenn er spielt, dann gibt er immer alles.“

Beier verkörpert Eigenschaften, die Kovač „persönlich wichtig“ sind: „Ein Spieler sollte sich mit der Situation anfreunden, sich identifizieren können und mit voller Hingabe agieren. Er hat ein großartiges fußballerisches Talent. Aber auch seine Arbeitsmoral ist bemerkenswert.“ An diesem Punkt macht der BVB-Coach eine wichtige Unterscheidung.

Auf der einen Seite steht das „Naturtalent, vom lieben Gott gegeben“, das Kovač zuletzt Karim Adeyemi für sein Tempo und Daniel Svensson für seine Ausdauer attestierte. „Aber es gibt auch das intrinsisch motivierte Talent, das heißt die Arbeitseinstellung. Und die stimmt bei ihm“, so Kovač über Beier.

Der 23-Jährige hatte beim Heimspiel des BVB gegen Köln erstmals als Einwechselspieler auf der linken Seite gespielt und erzielte prompt den umjubelten Siegtreffer in der Nachspielzeit. Danach betonte er in der Mixed Zone, dass er Svensson auf links „keine Konkurrenz machen“ wolle und gerne auf seiner Position bleiben würde.

Doch Kovač sieht Beier nicht mehr ausschließlich in der vorderen Dreierreihe des BVB, wo der Brandenburger normalerweise über links spielt oder um Serhou Guirassy herum agiert. „Es ist egal, wo du ihn hinstellst – wenn es sein müsste, würde er auch gerne ins Tor gehen“, schmunzelte Kovač. „Das macht die Sache so gut.“

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