Min-jae Kim bleibt beim FC Bayern trotz Wechselgerüchte
Nach dem Saisonstart gibt es beim FC Bayern München einige potenzielle Verkaufskandidaten. Ein Spieler hat jedoch von der Vereinsführung ein Wechselverbot erhalten.
Der FC Bayern zeigt in dieser Saison eine herausragende Leistung. Der Rekordmeister hat bislang jedes Spiel gewonnen und nur selten schwache Leistungen gezeigt, wie beim 3:0-Sieg gegen Borussia Mönchengladbach. Dennoch gibt es auch in der Münchener Mannschaft Spieler, die mit ihrer aktuellen Situation unzufrieden sind.
Innenverteidiger Min-jae Kim ist mit seiner Spielzeit offenbar unzufrieden. Obwohl er gegen Gladbach in der Startelf stand, hat er es schwer, sich gegen Upamecano und Tah durchzusetzen. Viele Anzeichen deuten darauf hin, dass ein vorzeitiger Abschied des Südkoreaners, der ursprünglich als Stammspieler aus Neapel kam, bevorstehen könnte.
Doch Bayern-Sportdirektor Christoph Freund stellte am Sky-Mikrofon klar, dass es keine Pläne gibt, Kim abzugeben: „Nein, er macht es immer gut, er ist ein wichtiger Spieler für unsere Mannschaft. Er hatte in der Vergangenheit immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen, ist jetzt aber über einen längeren Zeitraum fit, und wir sind sehr froh, dass er bei uns ist.“
Ein Abschied von Kim steht also derzeit nicht zur Debatte. Dies dürfte vor allem an der Belastungssteuerung liegen. Im intensiven Spielstil, den Trainer Kompany bevorzugt, sind regelmäßige Rotationen zu erwarten. Kim bleibt somit ein wichtiger Bestandteil des Bayern-Kaders.
Im Spiel gegen Gladbach zeigte der Südkoreaner eine solide Leistung und trug dazu bei, die Null zu halten. Allerdings ist Borussia Mönchengladbach momentan nicht der Maßstab, um zu beurteilen, ob Kim tatsächlich Fortschritte gemacht hat, da er in der Vergangenheit, bedingt durch Verletzungen, oft unsicher wirkte.
Kim selbst könnte sich einen Abschied von Bayern vorstellen. Wie der Verein auf einen klaren Wechselwunsch reagieren würde, bleibt jedoch unklar. Bis zur Winterpause kann sich die Situation noch grundlegend ändern, insbesondere angesichts des eher dünnen Kaders des Rekordmeisters.