Mio Backhaus: Starke Leistung trotz tragischem Eigentor gegen Köln

Mio Backhaus: Starke Leistung trotz tragischem Eigentor gegen Köln

Mio Backhaus zeigte gegen den 1. FC Köln eine beeindruckende Leistung. Der Torwart von Werder Bremen äußerte sich dazu, wie er das Spiel bewertete und was er vom bevorstehenden Duell gegen den Hamburger SV erwartet.

Am Ende des Spiels standen für Backhaus sechs Paraden zu Buche, was bemerkenswert ist. Spieler wie Said El Mala, Isak Johannesson, Ragnar Ache, Luca Waldschmidt, Marius Bülter und Eric Martel scheiterten allesamt an ihm, der den SV Werder Bremen trotz einer 1:3-Niederlage mit spektakulären Aktionen vor einem größeren Rückstand bewahrte. Leider wurde er jedoch durch ein Eigentor zum tragischen Helden der Partie. Dennoch bleibt der 21-Jährige einer der wenigen Hoffnungsträger für Bremen im Abstiegskampf vor den letzten fünf Saisonspielen.

„Ich habe am ersten Pfosten gesehen, wie der Spieler einlief und dachte, der Querpass kommt“, erklärte Backhaus nach dem Spiel über die entscheidende Szene in der Nachspielzeit, die Johannesson den Treffer zum 3:1 ermöglichte. Der Ball, der vermutlich als Hereingabe gedacht war, entwickelte sich unglücklich zu einem Torschuss, den der Keeper mit der linken Hand ins eigene Netz lenkte. „Als Torwart musst du letztendlich das Tor schützen. Das habe ich in diesem Moment nicht getan“, bedauerte Mio Backhaus, der dennoch allgemein für seine starke Leistung gelobt wurde.

„Ich habe Mio sehr stark gesehen“, betonte Sportchef Clemens Fritz, der darauf hinwies, dass Backhaus in seiner ersten Bundesligasaison spielt. „Er ist Woche für Woche top. Ich spüre bei ihm keine Unsicherheit“, fügte Fritz hinzu. „Er ist ein starker Rückhalt für uns.“ Diese Stärke wird Werder Bremen in den verbleibenden fünf Saisonspielen dringend benötigen, um den Klassenerhalt zu sichern. Das nächste Spiel findet am kommenden Samstag um 15:30 Uhr im Nordderby gegen den Hamburger SV statt. „Jeder von uns weiß, wie wichtig dieses Spiel ist“, versicherte der junge Keeper. „Für den Verein, für die Stadt, aber natürlich auch für uns selbst.“ Backhaus’ Plan: „Heute darf der Kopf kurz gesenkt sein, aber morgen stehen wir auf, mit erhobenem Haupt und schauen Richtung HSV. Das wird ein Spiel, mit dem wir viel bewegen können.“

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