Nico Schlotterbeck: Die Zukunft des BVB-Star im Fokus

Nico Schlotterbeck: Die Zukunft des BVB-Star im Fokus

Bleibt er oder geht er? Nico Schlotterbeck ist das zentrale Thema bei Borussia Dortmund. Auch Markus Babbel äußert sich im Interview gespannt zu dieser Situation.

Dortmund – Aktuell dreht sich bei Borussia Dortmund fast alles um Nico Schlotterbeck. Ob der BVB seine Spiele gewinnt oder verliert, viele Fans betrachten die Ergebnisse vor allem im Hinblick auf die möglichen Auswirkungen auf die Zukunft des Publikumslieblings. Dies wurde besonders deutlich, als Schlotterbeck nach dem 2:2 gegen Bodö/Glimt in der vergangenen Woche reagierte.

„Der BVB braucht eine Entscheidung über Schlotterbeck – aber auch er selbst“, kommentierte Lars Pollmann, Reporter bei Absolut Fussball, kürzlich die Lage. Doch die Ungewissheit um den Nationalspieler hält an. Möglicherweise wird es im Trainingslager des BVB Anfang Januar in Marbella eine offizielle Mitteilung geben. Auch Markus Babbel wartet gespannt auf die Entscheidung.

„Er hat die Chance, eine Ikone des BVB zu werden. Er ist nicht nur im Verein, sondern auch bei den Fans äußerst angesehen“, betont der Europameister von 1996 in einem exklusiven Gespräch mit Absolut Fussball, dem Fußballportal von Home of Sports.

„Man muss sich genau überlegen, ob man – es mag komisch klingen, wir sprechen von enormen Summen – zwei Millionen Euro woanders mehr verdient oder ob man eine Ikone wird“, fügt Babbel hinzu. Schließlich könnte Schlotterbeck auch von seinem BVB-Gehalt „dreimal warm essen“, schmunzelt der TV-Experte.

Doch abgesehen vom Spaß geht es laut Babbel um die grundlegende Frage, was Schlotterbeck in seiner Karriere erreichen möchte. „Für mich war es klar: Ich wollte in der Premier League spielen, einfach nach England, weil mich diese Liga seit meiner Kindheit fasziniert hat. Es war ein großer Traum für mich, dort zu spielen. Glücklicherweise konnte ich diesen Traum mit Liverpool verwirklichen.“

Schlotterbeck hatte vor seinem Wechsel zum BVB gegenüber dem kicker erklärt, dass er „kein Typ ist, der unbedingt in England oder Spanien spielen will. Ich wollte immer in der Bundesliga spielen, am liebsten beim besten Verein.“ Dies lässt Millionen von Dortmund-Fans aufhorchen, da es auf einen möglichen Wechsel zum FC Bayern hindeuten könnte.

„Ehrlich gesagt, bei Bayern sehe ich ihn nicht, aber vielleicht reizt ihn das Ausland“, meint Babbel. So oder so, Schlotterbeck sollte sich nicht allzu lange mit seiner Entscheidung Zeit lassen. Der Wind könnte sich auch bei den Fans drehen. „Natürlich muss sich Dortmund auch anstrengen. Wenn er anderswo das Doppelte verdienen kann, dann kann man ihm auch nicht böse sein“, erklärt Babbel.

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