Nico Schlotterbeck verletzt: Bruder Keven äußert sich zur WM 2026
Die Verletzung von Nico Schlotterbeck bei der WM 2026 stellt einen erheblichen Rückschlag für die DFB-Elf dar. Sein Bruder Keven hat sich nun zu Wort gemeldet.
Winston-Salem – Im zweiten Gruppenspiel der WM 2026 musste die deutsche Nationalmannschaft einen bitteren Rückschlag hinnehmen. Während des 2:1-Siegs der DFB-Auswahl gegen die Elfenbeinküste, der Deutschland vorzeitig den ersten Platz in Gruppe E sicherte, verletzte sich Innenverteidiger Nico Schlotterbeck am linken Sprunggelenk. Ein Innenbandriss bedeutet, dass er mehrere Wochen bis Monate ausfallen wird und sein Turnieraus sicher beendet ist.
Nach dem Schock über die Verletzung am Samstag äußerte sich am Dienstag auch Schlotterbecks Bruder Keven. In einem Interview bei MagentaTV erklärte der Verteidiger des FC Augsburg, wie sehr ihn die Nachricht getroffen hat. „Es tut mir unendlich weh, dass die WM für ihn vorbei ist“, sagte Keven, der das Spiel gegen die Elfenbeinküste live im Stadion verfolgt hatte.
„Ich weiß, dass Nico ein harter Kämpfer ist. Dass er nicht sofort aufgestanden ist, macht es auch für den großen Bruder nicht einfacher“, fügte Schlotterbeck hinzu. Der Nationalspieler hatte sich die Verletzung in einem Zweikampf in der 13. Minute zugezogen, spielte jedoch bis zur Halbzeit unter Schmerzen weiter, bevor er von Bundestrainer Julian Nagelsmann gegen Antonio Rüdiger ausgewechselt wurde.
„Ich habe natürlich mit meinem Bruder gesprochen, es sieht nicht so rosig aus“, berichtete Keven über die Verletzung, betonte jedoch, dass er „nicht zu viel verraten“ wolle, da Nico dies in Ruhe selbst tun könne. Für seinen Bruder gelte nun: „Weitermachen, Krone richten und weiter kämpfen. In vier Jahren ist die nächste WM, darauf kann er sich freuen.“
In den kommenden Tagen wolle er seinen Bruder „ein wenig ablenken“, so Keven weiter, und verriet, dass er ihm einen Trip nach New York empfohlen habe, „weil es etwas ganz Besonderes ist. Aber er muss jetzt erstmal ein paar Wochen damit klarkommen.“ Keven wird in den nächsten Tagen weiterhin bei der DFB-Auswahl bleiben: „Er versucht, der Mannschaft zu helfen und ihr beizustehen.“