Nico Schlotterbeck: Zukunft im Fokus von Dortmund und Bayern

Nico Schlotterbeck: Zukunft im Fokus von Dortmund und Bayern

Es ist bekannt, dass der Bundesligist Borussia Dortmund großes Interesse hat, den Vertrag mit Nico Schlotterbeck zu verlängern. Der Innenverteidiger hingegen hat die Möglichkeit, seinen neuen Klub selbst auszuwählen.

Der BVB könnte, sofern sie standhaft bleiben, noch mehr als eineinhalb Jahre auf Schlotterbeck zählen, bevor er den Verein ablösefrei verlassen kann. Interesse zeigen unter anderem der FC Liverpool und Real Madrid.

Ein Wechsel ins Ausland ist jedoch alles andere als sicher. Der gebürtige Waiblinger könnte auch in Dortmund bleiben. Zudem beobachtet der FC Bayern München Schlotterbecks Situation aufmerksam. Lothar Matthäus (64) ist überzeugt, dass der Rekordmeister ernsthaft an einer Verpflichtung des 25-Jährigen interessiert ist, wie er in seiner Kolumne für Sky schreibt.

Aktuell sorgt Dayot Upamecano in der Abwehr der Bayern für Stabilität. Allerdings endet der Vertrag des 26-jährigen Franzosen nach dieser Saison, was Fragen zu seiner Zukunft aufwirft. Ob Upamecano über den kommenden Sommer hinaus an der Säbener Straße bleibt, ist ungewiss.

„Mein Gefühl ist, dass man sich in München schwertut, mit Dayot Upamecano zu verlängern“, äußert Matthäus. Klar ist: „Sollte der Franzose gehen, braucht man Ersatz“, und dieser könnte aus Dortmund kommen.

Selbst wenn Upamecano beim FCB bleiben sollte, könnte Schlotterbeck dennoch ein Thema bleiben, so der TV-Experte. Matthäus ist sich sicher: „Er ist ein Spieler für den FC Bayern und der Klub muss sich mit ihm beschäftigen.“

Allerdings rechnet auch der ehemalige Nationalspieler nicht mit einer schnellen Entscheidung. „Ich erwarte nicht, dass in den nächsten Wochen eine Entscheidung über seine Zukunft fällt“, prognostiziert Matthäus. Schlotterbeck werde sich die Zeit nehmen, um über seine nächsten Schritte nachzudenken. „Nico hat selbst gesagt, dass ihm der nächste Vertrag wichtig ist“, fügt der 64-Jährige hinzu. „Es geht ihm nicht nur um finanzielle Aspekte, sondern auch um sportlichen Erfolg.“

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