Wechselgerüchte um Nico Schlotterbeck: Bayern reagiert

Wechselgerüchte um Nico Schlotterbeck: Bayern reagiert

Borussia Dortmund setzt sich intensiv für den Verbleib von Abwehrchef Nico Schlotterbeck ein. In München hat Sportvorstand Max Eberl nun auf die wechselbedingten Spekulationen reagiert.

München/Dortmund – Kurz vor dem mit Spannung erwarteten Bundesliga-Topspiel zwischen Borussia Dortmund und dem FC Bayern München am Samstag um 18:30 Uhr steht ein Name im Mittelpunkt der Diskussion: Nico Schlotterbeck. Der Innenverteidiger des BVB wird seit Tagen mit einem möglichen Wechsel zum deutschen Rekordmeister in Verbindung gebracht, doch aus München kommen klare Worte.

Bayern-Sportvorstand Max Eberl wollte die Gerüchte um den Dortmunder Abwehrchef am Freitag nicht weiter anheizen. „Ich werde mich vor so einem Spiel nicht über einen Spieler des Gegners äußern“, stellte er klar. Statt über potenzielle Neuzugänge sprach Eberl lieber über die eigene Defensive: „Ich glaube, dass wir sehr gute Innenverteidiger haben mit Jonathan Tah, Minjae Kim und Dayot Upamecano.“

Im Fokus der Münchner Planungen steht derzeit ein anderer Spieler: Dayot Upamecano. „Das ist für uns das große Thema: die Upa-Verlängerung. Das ist das, was bei uns über allem steht“, betonte Eberl. Der Vertrag des französischen Nationalspielers läuft 2026 aus, und mehrere internationale Topklubs sollen bereits Interesse angemeldet haben.

Max Eberl ließ jedoch durchblicken, dass Bayern bei Bedarf handlungsbereit wäre: „Wenn gewisse Themen sich anders darstellen sollten, dann wird man auf den Markt gehen und sich den Markt anschauen.“ Einen Kommentar zu Schlotterbeck lehnte er allerdings ab: „Heute von mir keinen Kommentar.“

Auch Bayern-Trainer Vincent Kompany äußerte sich zurückhaltend: „Ich sehe Schlotterbeck morgen nur als Gegner“, sagte er, lobte jedoch gleichzeitig dessen Qualitäten. „Er ist ein Innenverteidiger mit vielen progressiven Pässen und einer guten Spielverlagerung – sehr wichtig für Dortmund.“

Der BVB selbst würde den Nationalspieler gerne langfristig binden. Nico Schlotterbeck steht noch bis 2027 unter Vertrag, jedoch lässt eine vorzeitige Verlängerung auf sich warten. „Bisher gibt es nichts zu verkünden“, sagte der 25-Jährige zuletzt. Gleichzeitig betonte er: „Der BVB wird natürlich mein erster Ansprechpartner sein – und dann muss man schauen, wie sich die nächsten Wochen und Monate entwickeln.“ (Dieser Artikel entstand in Kooperation mit bvbwld.de/)

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