Oliver Glasners Comeback in der Bundesliga in Gefahr

Oliver Glasners Comeback in der Bundesliga in Gefahr

Nach dem Gewinn der Conference League mit Crystal Palace scheint das Comeback von Oliver Glasner in der Bundesliga nun in weite Ferne gerückt zu sein.

Frankfurt – Update vom 28. Mai, 17:10 Uhr: Laut einem Bericht des kicker stehen die finalen Verhandlungen zwischen Bayer 04 Leverkusen und Andoni Iraola, dem Trainer des Premier-League-Klubs AFC Bournemouth, bevor. Eine Einigung und offizielle Bestätigung stehen jedoch noch aus.

Erstmeldung: Nur wenige Stunden nach dem Triumph in der Conference League mit Crystal Palace gibt es erste Entwicklungen bezüglich der Zukunft von Oliver Glasner. Der 51-Jährige, der zuvor beim VfL Wolfsburg und Eintracht Frankfurt tätig war, könnte zur kommenden Saison wieder in der Bundesliga aktiv werden. Die Bild berichtet von fortgeschrittenen Gesprächen zwischen dem Berater des Österreichers und Bayer 04 Leverkusen.

Glasner hatte sich entschieden, die Saison mit Crystal Palace zu beenden, bevor er über seine nächsten Schritte nachdenkt. Nach dem Sieg der Londoner im Finale gegen Rayo Vallecano (1:0) am Mittwochabend (27. Mai) könnte sich die Situation jedoch rasch entwickeln. Laut dem Bericht sollen ab Freitag (29. Mai) konkrete Gespräche stattfinden.

Ursprünglich hatte Glasner auf eine Trainerposition bei einem europäischen Top-Klub gehofft, als er im Januar bekannt gab, dass er Palace nach knapp zweieinhalb Jahren verlassen wird. Während damals noch mehrere Optionen offen waren, sind die meisten Stellen mittlerweile besetzt. Dies bringt Leverkusen ins Spiel, und laut Bild kann sich Glasner einen Wechsel zur Werkself gut vorstellen.

Ob aus Mangel an Alternativen oder aufgrund des Projekts beim deutschen Meister der Saison 2023/24, die Verantwortlichen um Sport-Geschäftsführer Simon Rolfes und CEO Fernando Carro scheinen von Glasner überzeugt zu sein. Sie hatten offenbar bereits vor einigen Jahren Interesse an ihm gezeigt. Diesmal stehen die Chancen offenbar gut.

Glasner soll besonders von dem starken, entwicklungsfähigen Kader sowie einem potenziellen Transferbudget von bis zu 100 Millionen Euro angezogen werden. Zudem passen die klar formulierten Titelambitionen von Bayer 04 Leverkusen gut zu dem Erfolgstrainer. Bevor es jedoch zu einer konkreten Einigung zwischen Glasner und der Werkself kommt, muss zunächst die Trennung von Kasper Hjulmand offiziell vollzogen werden.

Obwohl feststeht, dass der Däne den Verein nach der Saison verlässt, wurde dies bisher nicht offiziell verkündet. Als Alternative zu Glasner wird Andoni Iraola vom AFC Bournemouth in Betracht gezogen. In Leverkusen hat man in der Vergangenheit bereits gute Erfahrungen mit spanischen Trainern gemacht. Der ursprüngliche Wunschkandidat Filipe Luis steht hingegen kurz vor einer Unterschrift bei der AS Monaco. Es deutet also vieles auf ein Comeback von Glasner hin.

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