Österreich und Algerien kämpfen um den Einzug ins Sechzehntelfinale

Österreich und Algerien kämpfen um den Einzug ins Sechzehntelfinale

Das WM-Spiel zwischen Algerien und Österreich entscheidet darüber, wer als Zweiter und Dritter in die K.-o.-Runde einzieht. Die Partie wird hier im Liveticker verfolgt.

Vorbericht: In der Gruppe J fällt bei der WM 2026 in der Nacht von Samstag auf Sonntag ab 4 Uhr die Entscheidung darüber, wer Argentinien als Gruppenzweiter ins Sechzehntelfinale begleitet. Der Weltmeister trifft auf Jordanien, während Österreich gegen Algerien spielt. Ein Punkt reicht der Mannschaft von Teamchef Ralf Rangnick für Rang zwei, während Algerien gewinnen muss. In jedem Fall würde ein Unentschieden beiden Teams zum Weiterkommen verhelfen, was jedoch die Schmach von Kansas City vermeiden könnte.

Österreich setzte sich zum WM-Auftakt mit 3:1 gegen Jordanien durch, musste sich jedoch anschließend nach hartem Kampf mit 0:2 gegen Argentinien geschlagen geben. Lionel Messi erzielte dabei einen Doppelpack und wurde zum WM-Rekordtorschützen. Mit einem Unentschieden oder Sieg gegen Algerien würde Österreich im Sechzehntelfinale auf Spanien treffen – ein harter Brocken.

Algerien hingegen unterlag zum Auftakt mit 0:3 gegen Argentinien, konnte jedoch im zweiten Spiel einen 2:1-Sieg gegen Jordanien feiern. Mit einem Sieg würde Algerien Österreich überholen und selbst Gruppenzweiter werden, was einen Gegner wie Spanien zur Folge hätte.

Fest steht jedenfalls: Der Gruppenzweite trifft im Sechzehntelfinale auf Spanien, was potenziell einen schwierigeren Gegner bedeutet als für den Gruppendritten, der auf Belgien, die Schweiz oder England treffen könnte. Daher könnte es sogar sein, dass beide Teams mit einem Unentschieden zufrieden wären, möglicherweise sogar mit einem Nichtsangriffspakt.

Ralf Rangnick jedoch möchte von dieser Möglichkeit nichts wissen. „Das wird keinen Einfluss auf das Spiel haben“, sagte der ÖFB-Teamchef in Bezug auf die Konstellation, dass beiden Teams in Kansas City ein Punkt zum Weiterkommen reicht. „Du kannst nicht in ein Spiel gehen und sagen, du spielst auf Unentschieden. Wie das in den letzten fünf Minuten sein wird, das wird man sehen. Aber wir werden das Team sicher nicht ins Rennen schicken, um Remis zu spielen“, kündigte er in der Heilbronner Stimme an.

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