Ralf Rangnick bleibt Trainer der österreichischen Nationalmannschaft

Ralf Rangnick bleibt Trainer der österreichischen Nationalmannschaft

Ralf Rangnick bleibt als Trainer der österreichischen Fußball-Nationalmannschaft erhalten. Er äußerte sich zu den Gründen seiner Vertragsverlängerung, die auch durch externe Unterstützung ermöglicht wurde.

Santa Barbara – Kurz vor dem Auftaktspiel der WM gegen Jordanien hat Ralf Rangnick bekannt gegeben, dass er auch über die laufende Weltmeisterschaft hinaus Trainer der österreichischen Nationalmannschaft bleiben wird. „Ich kann hier sitzen und mit einem guten Gefühl sagen, dass ich dem Nationalteam auch nach der WM erhalten bleibe“, erklärte der 67-Jährige laut Verbandsangaben. Diese Verlängerung kommt zu einem entscheidenden Zeitpunkt, da zuletzt Gerüchte über einen möglichen Abgang Rangnicks für Unruhe sorgten.

Der deutsche Fußballtrainer wurde zuletzt mit dem AC Mailand in Verbindung gebracht. Statt jedoch nach Norditalien zu wechseln, plant Rangnick, mittelfristig in Großbritannien und Irland tätig zu sein, wo die Europameisterschaft 2028 stattfinden wird. Ziel ist es, das österreichische Nationalteam unter seiner Führung zu qualifizieren. Gelingt dies, würde sich sein Vertrag für das Turnier automatisch verlängern.

Rangnick ist seit Sommer 2022 Teamchef der österreichischen Nationalmannschaft. In dieser Zeit führte er das Team zur EM 2024 und zur aktuellen WM. Die ÖFB-Elf, die ihr WM-Quartier in Santa Barbara, Kalifornien, bezogen hat, beginnt das Turnier am 17. Juni mit einem Spiel gegen Jordanien. Mit Algerien und Argentinien als weiteren Gegnern in Gruppe J erscheint ein Weiterkommen für die spielerisch starken Österreicher realistisch.

Die sportliche Entwicklung in der Alpenrepublik spielte ebenfalls eine Rolle bei der Verlängerung von Rangnicks Vertrag. ÖFB-Aufsichtsratsvorsitzender Josef Pröll räumte ein, dass der ÖFB finanziell nicht mit internationalen Spitzenklubs konkurrieren könne, aber es gab auch andere Faktoren, „die Ralf Rangnick überzeugt haben“. Dank mehrerer Sponsoren gelang es dem Verband, dem Trainer ein finanziell attraktives Paket für die kommenden zwei Jahre anzubieten. Konkrete Zahlen nannte Pröll jedoch nicht.

Rangnick selbst betonte, dass der Erfolg des ÖFB in den letzten Jahren nicht nur auf seine eigene Leistung zurückzuführen sei: „Alles, was in den letzten vier Jahren hier passiert ist, ist mindestens zu 50 Prozent dem gesamten Betreuerteam zu verdanken.“ Zudem war die Frage, welche Mitglieder seines Trainerteams weiterhin zur Verfügung stehen werden, ein zentraler Faktor bei der Verlängerung.

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