Rasmus Kristensen verlässt Eintracht Frankfurt für FC Midtjylland

Rasmus Kristensen verlässt Eintracht Frankfurt für FC Midtjylland

Rasmus Kristensen verlässt die Eintracht Frankfurt nach zwei Jahren aus familiären Gründen und kehrt zu seinem Jugendverein, dem FC Midtjylland, zurück. Im Gegenzug verpflichten die Frankfurter das dänische Sturmtalent Malik Pimpong.

Der Wechsel des dänischen Rechtsverteidigers ist nun offiziell: Kristensen, der zwischen 2012 und 2018 für den FC Midtjylland spielte, hat den Wunsch geäußert, in seine Heimat zurückzukehren. Die Eintracht hat dem Transfer zugestimmt, um Kristensen, der in 71 Spielen für den Verein aktiv war, nicht im Weg zu stehen. Sportboss Markus Krösche betont, dass Kristensen nicht nur sportlich, sondern auch als Mensch eine wichtige Rolle im Team spielte: „Er ist nicht nur ein sehr guter Fußballer, sondern auch ein Familienmensch, dem die Nähe zu seinen Angehörigen sehr wichtig ist.“

Die Entscheidung fiel Kristensen nicht leicht. Er stellte klar: „Ich gehe mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Dieser Verein ist mir ans Herz gewachsen, gleichzeitig möchte ich wieder in unmittelbarer Nähe zu meiner Familie leben und dort meine Karriere fortsetzen.“ Kristensen, dessen Sohn in Frankfurt geboren wurde, wird die Erinnerungen an seine Zeit bei der Eintracht stets schätzen. Der Transfer bringt der Eintracht eine Ablöse von sechs Millionen Euro ein, was Kristensen zum Rekordtransfer des FC Midtjylland macht.

Von dieser Ablösesumme erhalten die Dänen, die sich als Ausbildungsklub sehen, einen Teil zurück. Malik Pimpong, der in Frankfurt einen Fünfjahresvertrag unterschrieben hat, wechselt für etwa 3,5 Millionen Euro. Es ist möglich, dass dieser Betrag direkt mit der Ablöse von Kristensen verrechnet wird.

Pimpong gilt als eines der vielversprechendsten Talente seiner Altersklasse in Dänemark. Mit einer Größe von 1,90 Metern bringt er sowohl Variabilität als auch Treffsicherheit mit. Er kann sowohl auf den Flügeln als auch im Sturm eingesetzt werden. In den letzten beiden Spielzeiten erzielte er in 46 Spielen 30 Tore für die U19 des Klubs, während er bei den Profis noch nicht zum Einsatz kam (24 Spiele, 12 Tore).

In Frankfurt wird Pimpong behutsam aufgebaut. „Malik bringt als junger Spieler viel Talent und Perspektive mit. Wichtig ist, dass er sich in Ruhe an Eintracht Frankfurt, unsere Strukturen und das neue Umfeld gewöhnen kann. Wir wollen seine Entwicklung gezielt fördern und ihm Stabilität geben“, erklärt Eintrachts-Sportdirektor Timmo Hardung.

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