RB Leipzig bereitet sich auf DFB-Pokal vor

RB Leipzig bereitet sich auf DFB-Pokal vor

RB Leipzig steht nach zwei Testspielniederlagen vor seinem ersten Härtetest. Am Samstag um 15:30 Uhr trifft das Team im DFB-Pokal auf den SV Sandhausen. Cheftrainer Ole Werner bleibt trotz der unglücklichen Generalprobe gegen RC Lens (1:2) gelassen und betont, dass die Vorbereitungsphase nicht „überinterpretiert“ werden sollte. Erst mit Beginn der Wettbewerbsphase werde sich zeigen, wie weit die Mannschaft tatsächlich ist.

In der Partie gegen Lens gab es mehrere Kritikpunkte. Die Mannschaft des 37-Jährigen hatte weniger Zugriff auf das Spiel als in den vorherigen Tests, und es mangelte an Aggressivität und Abstimmung. Auf die Frage nach den Ursachen erklärte Werner: „Körperliche Aspekte spielten eine Rolle – Frische und Dynamik, die uns an diesem Tag gefehlt haben, sowie die Abstimmung untereinander. Jetzt, wo die Pflichtspiele beginnen, müssen wir am Samstag einen Schritt weiter sein als in der letzten Woche. Dennoch befinden wir uns in einer Phase des Wandels, mit neuen Spielern und einer neuen Spielweise. Trotz des begrenzten Zeitrahmens werden wir Momente haben, in denen wir uns entwickeln, lernen und anpassen müssen.“

Die Art und Weise, wie seine Mannschaft an den Herausforderungen arbeitet und wie sie die Trainingswoche gestaltet, bewertet Werner jedoch positiv. „Ich glaube, dass wir eine Mannschaft haben, die sehr schnell lernt“, so der Trainer. In den kommenden Wochen sei es entscheidend, in einer Phase mit vielen Veränderungen „möglichst schnell in Stresssituationen, die im Wettkampf auftreten, als Mannschaft stabil zu bleiben und eine Verlässlichkeit in den Abläufen zu finden.“

Insbesondere unter den Fans gab es Kritik, dass die Niederlage gegen Lens als „Rückfall“ in alte Muster interpretiert wurde. Darauf reagierte der Cheftrainer gelassen: „Die letzte Saison ist vorbei. Es ist eine andere Mannschaft, es gibt andere Abläufe. Es handelt sich um ein Vorbereitungsspiel, und logischerweise wird es in einer Saison immer Herausforderungen geben. Auch in diesem Jahr werden wir nicht ohne Widerstand durch alle Wettbewerbe kommen. Es gehört zur Vorbereitung dazu, dass man mal ein Spiel hat, das nicht nach Plan verläuft, aus verschiedenen Gründen.“

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