RB Leipzig und Chelsea: Verhandlungen um Xavi Simons
RB Leipzig steht möglicherweise vor der Herausforderung, Xavi Simons zu verkaufen, während ein möglicher Spielertausch mit Chelsea im Raum steht. Doch die Umsetzung dieser Idee gestaltet sich als kompliziert.
Leipzig – Könnte Christopher Nkunku zu RB Leipzig zurückkehren? Berichten zufolge plant der FC Chelsea einen Spielertausch, um Xavi Simons zu verpflichten. Die „Blues“ möchten ihren Stürmer zurück nach Sachsen holen, um den Preis für Simons zu senken. Wie realistisch ist dieses Gerücht?
Während Benjamin Sesko bereits in die Premier League gewechselt ist, sind die Verhandlungen über Xavi Simons noch nicht zu einem entscheidenden Durchbruch gelangt. Laut Berichten des englischen Guardian und des niederländischen Telegraph plant Chelsea, Xavi Simons zu verpflichten, möchte jedoch den Preis drücken. Im Rahmen des Deals soll Christopher Nkunku eingebunden werden: Simons würde für etwa 40 Millionen Euro nach London wechseln, während Leipzig Nkunku nach zwei Jahren zurückbekommen würde. Der Franzose spielte von 2019 bis 2023 für die Roten Bullen, bevor er zur Stamford Bridge wechselte.
Laut Informationen der Bild-Zeitung sind jedoch weder ein Kauf noch ein Tausch für Marcel Schäfer und sein Team eine Option. Obwohl der 27-Jährige nach wie vor ein interessanter Spieler bleibt, müssen die Sachsen wirtschaftlich denken. Nkunku verdient derzeit bei Chelsea rund 20 Millionen Euro pro Jahr, während RB Leipzig 20 Prozent der Gehälter im aktuellen Kader einsparen muss, was einen Nkunku nicht mehr in die Gehaltsstruktur passen lässt.
Obwohl RB Leipzig einen Spielertausch ablehnt, bleibt ein Wechsel dennoch realistisch, berichtet die Bild-Zeitung. Der Verein hält an seiner Forderung von mindestens 70 Millionen Euro Ablöse für Simons fest. Der Vertrag des 22-Jährigen läuft noch bis 2027, und erst im Januar wurde er für 50 Millionen Euro von Paris Saint-Germain verpflichtet.
Wie Transferexperte Fabrizio Romano berichtet, laufen die Verhandlungen zwischen den beiden Klubs weiter. Bevor Chelsea jedoch den entscheidenden Schritt machen kann, muss für Nkunku und auch Nicolas Jackson ein Abnehmer gefunden werden.