RB Leipzig: Verletztenliste wächst, Timo Werner vor Comeback?
Die Verletztenliste von RB Leipzig hat sich für den vierten Bundesliga-Spieltag auf sechs Spieler erhöht. Dies könnte eine Gelegenheit für Timo Werner darstellen.
Leipzig – Am vergangenen Wochenende musste RB Leipzig zwei erhebliche personelle Rückschläge hinnehmen. Xaver Schlager fällt aufgrund einer Wadenverletzung aus, während Antonio Nusa sich einen Armbruch zugezogen hat. Zudem sind Max Finkgräfe (Knieverletzung), Lukas Klostermann (muskuläre Probleme), Amadou Haidara (muskuläre Probleme) und Benjamin Henrichs (Aufbautraining) auf der Verletztenliste. Die Chancen für Timo Werner, wieder in den Kader zu rücken, sind entsprechend gestiegen.
Im Spiel gegen Mainz (1:0) verletzten sich sowohl Antonio Nusa als auch Xaver Schlager, zwei Schlüsselspieler der Mannschaft. Ole Werner, der Trainer, wollte bei der Pressekonferenz noch keine Details zur Besetzung der Sechserposition gegen den 1. FC Köln (Samstag, 18:30 Uhr) preisgeben. „Wir haben viele Optionen, auch wenn es sicherlich schmerzlich ist, dass Xaver uns fehlt. Wir haben letzte Woche bereits darüber gesprochen, welche Rolle er in den ersten Spielen und in der Vergangenheit gespielt hat. Es ist ein schmerzhafter Ausfall, aber es ist auch die Aufgabe einer Mannschaft, solche Situationen im Laufe der Saison zu kompensieren. Andere Spieler stehen bereit und warten auf ihre Chance. Wir haben mehrere Optionen, um ihn eins zu eins zu ersetzen oder auch anders zu agieren“, erklärte der 37-Jährige.
Kevin Kampl steht ebenfalls zur Verfügung. Obwohl der erfahrene Spieler in der Vorbereitung nicht aktiv war, schloss Werner einen Einsatz nicht aus: „Jemand wie Kevin Kampl, der bereits viele Spiele bestritten hat und über Erfahrung verfügt, benötigt möglicherweise nicht viel Zeit, um sich wieder einzugewöhnen. Daher ist auch Kevin eine Option.“
Gilt dies auch für Timo Werner? Da bei RB Leipzig, wie mehrfach betont, das Leistungsprinzip zählt, ist es für den Stürmer durchaus möglich, sich zurückzukämpfen. Sein Trainer, Ole Werner, hat diese Option nun konkret in Aussicht gestellt: „Das wird sich morgen entscheiden, abhängig davon, wie das Training verläuft und wie wir den Kader zusammenstellen. Aber die Wahrscheinlichkeit ist relativ hoch.“
In der vergangenen Woche hatte Werner die fehlende Nominierung damit begründet, dass es ihm an Spielpraxis in der Vorbereitung gefehlt habe, was zu wichtigen Eindrücken notwendig ist. Dennoch hätten sich alle Spieler stets professionell verhalten, gut trainiert und befinden sich in einem „vernünftigen Zustand“.