RB Leipzig verpflichtet Romulo bis 2030

RB Leipzig verpflichtet Romulo bis 2030

RB Leipzig hat am Donnerstagmorgen den brasilianischen Stürmer Romulo offiziell verpflichtet. Der 23-Jährige unterschrieb einen Vertrag bis 2030 und wird als Nachfolger für den zu Manchester United gewechselten Benjamin Sesko verpflichtet.

Romulo, der zuvor beim türkischen Erstligisten Göztepe Izmir spielte, kam mit seiner Frau Isabela in Leipzig an und absolvierte erfolgreich den Medizincheck. Der Verein zahlt eine Ablösesumme von 20 Millionen Euro, die durch mögliche Bonuszahlungen auf bis zu 25 Millionen Euro ansteigen kann. Göztepe sicherte sich zudem eine Weiterverkaufsbeteiligung von 10 Prozent.

Marcel Schäfer, der Sportdirektor von RB Leipzig, äußerte sich positiv über den Neuzugang: „Romulo bringt eine starke Physis, eine saubere Technik und einen ausgeprägten Torriecher mit. Er ist in der Offensive flexibel einsetzbar, sowohl als klassische Neun als auch in variableren Rollen. Besonders beeindruckt hat uns, wie schnell er sich in Brasilien und der Türkei an unterschiedliche Ligen und Spielsysteme angepasst hat. Wir sind überzeugt, dass er unserem Spiel neue Impulse geben und unser Offensivprofil noch vielseitiger machen wird. Wir freuen uns sehr, ihn nun hier in Leipzig begrüßen zu dürfen.“

Der 1,93 Meter große Spieler beendete die vergangene Saison mit insgesamt 17 Treffern und zehn Vorlagen und verbrachte eineinhalb Jahre in der Türkei. Der Wechsel zu RB Leipzig stellt für ihn einen bedeutenden Schritt in seiner Karriere dar: „Die Bundesliga gehört zu den stärksten und spannendsten Ligen der Welt und ich möchte mich hier auf höchstem Niveau beweisen.“

Die intensive Spielweise von RB Leipzig, geprägt von Tempo und Pressing, sei genau das Richtige für ihn: „Ich will Tore erzielen, Vorlagen geben und alles dafür tun, dass wir als Team unsere Ziele erreichen. Gleichzeitig freue ich mich darauf, die Stadt und die Fans kennenzulernen und Teil der RBL-Familie zu werden.“ Ob Romulo bereits nach nur einem Training mit seiner neuen Mannschaft im DFB-Pokal gegen Sandhausen (15:30 Uhr) zum Einsatz kommen wird, ist jedoch ungewiss. Chefcoach Ole Werner konnte und wollte dazu auf der Pressekonferenz vor dem ersten Pflichtspiel keine konkreten Angaben machen.

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