SC Freiburg erreicht historisches Europa-League-Finale
Der SC Freiburg feiert einen historischen Erfolg. Nach dem Sieg gegen Sporting Braga sind die Emotionen hoch, sowohl in den Bildern als auch in den Worten der Beteiligten. Hier sind die Pressestimmen im Überblick.
Freiburg – Kurz vor Mitternacht ertönte der Party-Hit „Heute fährt die 18 bis nach Istanbul“ aus der Kabine. Zuvor hatten die Spieler des SC Freiburg ihren historischen Erfolg ausgiebig mit den Fans gefeiert. Ein „unglaublicher Abend“ sei das gewesen, erklärte Doppeltorschütze Lukas Kübler. Die Szenen nach dem Schlusspfiff hätten „die Besonderheit und Geschlossenheit des Vereins“ verdeutlicht, fügte Mittelfeld-Routinier Maximilian Eggestein hinzu.
Dank einer weiteren magischen Fußball-Nacht stehen die Freiburger erstmals in einem internationalen Finale. Nach einem spannenden und bis zur Schlussphase wackeligen 3:1 (2:0) im Halbfinal-Rückspiel der Europa League gegen Sporting Braga gab es am Donnerstagabend kein Halten mehr. „Die Fans sollen so feiern“, sagte Eggestein über den Platzsturm der Anhänger. Noch lange nach dem Spiel feierten die Spieler gemeinsam mit den Fans in der Kurve.
„Wenn du im Finale stehst, willst du auch gewinnen“, kündigte Verteidiger Kübler mit Blick auf das Endspiel am 20. Mai in Istanbul an, wohl wissend, dass die Freiburger gegen den englischen Top-Klub Aston Villa als Außenseiter gelten dürften. „Wir freuen uns riesig darauf“, sagte Eggestein.
Bereits jetzt ist es eine herausragende Saison für den SC Freiburg – die international erfolgreichste in der Vereinsgeschichte. Dank ihrer Heimstärke und begünstigt durch die frühe Rote Karte gegen Bragas Mario Dorgeles wegen einer Notbremse (7. Minute) gewannen die Freiburger auch das Duell mit dem portugiesischen Tabellenvierten.
Kübler als Doppeltorschütze (19./72.), Johan Manzambi mit einem Traumtor (41.) und Keeper Noah Atubolu, der in der heißen Endphase als Fels in der Brandung agierte, avancierten zu den Freiburger Helden. Natürlich gehört auch Trainer Julian Schuster zu den gefeierten Persönlichkeiten – und das in seinem erst zweiten Jahr als Cheftrainer.
Der 41-Jährige hat die bemerkenswerte Entwicklung des SC als Nachfolger von Langzeit-Trainer Christian Streich nahtlos fortgesetzt. In der vergangenen Saison verpassten die Freiburger unter Schuster nur knapp die erste Champions-League-Teilnahme. Nun, 33 Jahre nach ihrem ersten Bundesliga-Aufstieg, stehen sie erstmals in einem Europapokal-Finale. „Road to Istanbul“ lautet das Motto in der Europa League, genau wie in der SC-Kabine.
Die Pressestimmen sind überwältigend:
Süddeutsche Zeitung: „Es isch historisch – Das hat es noch nicht gegeben in fast 122 Jahren Klubgeschichte“
Sky: „Freiburg gelingt Comeback gegen Braga und fliegt nach Istanbul“
Spiegel: „Was für eine irre Geschichte!“
Bild: „SC sorgt für Europa-Sensation - Wunderbarer Euro-Wahnsinn im Breisgau!“
T-Online: „Erstmals in der Geschichte: Freiburg erreicht Finale der Europa League“
Sport-Bild: „Gegen Braga spielt Freiburg schon absolute KönigsKLASSE! Freiburg ist schon kurz nach dem Anpfiff in Überzahl und haut sich leidenschaftlich in jede Situation rein. Die Führung nach 19 Minuten – ein Musterbeispiel dafür!“
Eurosport: „Freiburg im Europapokal-Finale! Historischer Abend im Breisgau“
SWR: „Historischer Tag für alle Fans des SC Freiburg: Mannschaft erreicht Finale der Europa League“
Blick: „Deutsche Europa-League-Party: Manzambi verhilft Freiburg mit Traumtor zu Finaleinzug“
SRF: „Auch dank Manzambi: Freiburg erstmals in einem europäischen Finale“