Schalke 04 verpflichtet Moussa N’Diaye von Anderlecht
Der FC Schalke 04 hat kurz vor dem Ende des Transferfensters erneut zugeschlagen. Der Verein gab am Montag die Verpflichtung von Moussa N’Diaye bekannt, der leihweise vom RSC Anderlecht kommt, um die defensive Stabilität der Königsblauen zu verbessern.
Der Linksverteidiger wechselt bis zum Saisonende nach Gelsenkirchen, ohne dass eine Kaufoption besteht, wie die offizielle Mitteilung des Vereins bestätigt. N’Diaye steht seit 2022 unter Vertrag bei Anderlecht und wechselte zuvor aus der zweiten Mannschaft des FC Barcelona. In seiner bisherigen Karriere hat der Senegalese bereits 102 Pflichtspiele für den aktuellen Tabellenvierten der Jupiler Pro League absolviert, davon 20 in der laufenden Saison.
Auf Schalke wird N’Diaye, insbesondere nach dem voraussichtlich langen Ausfall von Vitalie Becker, eine wichtige Rolle auf der linken Abwehrseite spielen. „Es war uns wichtig, auf der linken Defensivseite breiter aufgestellt zu sein. Mit Moussa verpflichten wir einen Spieler, der für intensiven Fußball steht“, erklärte der Schalke-Boss Youri Mulder. „Er hat uns in den Gesprächen deutlich gemacht, dass er bereit für die Herausforderung ist.“
„Ich kann es kaum erwarten, ab morgen mit dem Team zu trainieren. Die Mannschaft spielt einen sehr intensiven Fußball, der mir gefällt. Ich möchte mich voll einbringen, damit es für das Team und die Fans eine erfolgreiche Saison wird“, äußerte N’Diaye nach seiner Ankunft. Der Linksfuß wird bei Schalke mit der Rückennummer 16 auflaufen.
Dieser Transfer reiht sich in eine Reihe beeindruckender Neuzugänge in diesem Winter ein. Zuvor hatte Schalke bereits Edin Dzeko von der AC Florenz sowie Dejan Ljubičić von Dinamo Zagreb verpflichtet. Zudem kam Kevin Müller per Leihe vom 1. FC Heidenheim. Die Kaderplanung ist jedoch noch nicht abgeschlossen, da neben Dzeko ein weiterer Angreifer verpflichtet werden soll. Dies würde allerdings einen Abgang erfordern, wobei der Wechsel von Mittelstürmer Moussa Sylla zum New York City FC in die MLS kurz vor dem Scheitern steht.