Schweinsteiger warnt vor Paraguay im WM-Sechzehntelfinale
Die deutsche Nationalmannschaft steht vor ihrem WM-Sechzehntelfinale gegen Paraguay. Bastian Schweinsteiger, der Weltmeister und TV-Experte, warnt vor den Gefahren, die von der paraguayischen Mannschaft ausgehen.
In Foxborough hat das DFB-Team die Gruppenphase der WM 2026 erfolgreich überstanden und trifft am Montagabend im Sechzehntelfinale auf Paraguay. Während die Begeisterung in Deutschland wächst, ist Schweinsteiger nachdenklich. Besonders ein Spieler, Miguel Almiron, steht auf seiner Warnliste. "Kann er die Deutschen ärgern?" fragt er.
„Sie haben fußballerische Qualitäten. Almiron, mit dem ich früher in der MLS gespielt habe, wurde zum Spieler der Saison gewählt. Er ist technisch sehr versiert und wird eine Herausforderung für uns darstellen“, betont Schweinsteiger in der ARD. Der ehemalige Bayern-Star kennt die internationale Fußballbühne gut und weiß, wie gefährlich es ist, einen Gegner zu unterschätzen.
Im Jahr 2002 schaffte es Deutschland nur knapp mit 1:0 gegen Paraguay ins WM-Achtelfinale. Miguel Almiron, der zuletzt in der Premier League bei Newcastle United auffiel und nun in Atlanta spielt, gilt als einer der wenigen südamerikanischen Spieler, die technische Finesse mit unermüdlicher Laufbereitschaft kombinieren. Der 32-Jährige ist das Herzstück der paraguayischen Mannschaft und spielt eine entscheidende Rolle zwischen Abwehr und Angriff.
Schweinsteiger sieht die größte Gefahr für die Mannschaft von Bundestrainer Julian Nagelsmann genau darin. Paraguay sei keineswegs ein einfacher Gegner, erklärt der 41-Jährige. Die Albirroja hat sich durch eine starke Qualifikation für dieses Turnier verdient und verfügt über eine gut organisierte und kampfstarke Mannschaft. Almiron verleiht dem Team jedoch eine Qualität, die Deutschland auf keinen Fall unterschätzen sollte.
Für das DFB-Team wird es entscheidend sein, den paraguayischen Spielmacher frühzeitig unter Kontrolle zu bringen. Gelingt es, Almiron aus dem Spiel zu nehmen, steigen die Chancen auf den Einzug in die nächste Runde erheblich. Wenn man ihm jedoch Raum und Zeit lässt, könnte der Abend länger werden als erwartet. Insbesondere die Anfangsphase der Partie ist von größter Bedeutung.
Schweinsteiger hat auch seinen alten Bekannten Roque Santa Cruz vor dem Team aus Südamerika gewarnt. „Ich habe mit Roque Santa Cruz gesprochen, sie werden aggressiv sein. Sie haben das Messer zwischen den Zähnen“, so der Weltmeister von 2014. Das Weiterkommen hat beim DFB-Team also höchste Priorität – unabhängig vom Ergebnis.