Sebastian Rode kehrt zur Eintracht Frankfurt zurück
In neun Jahren bei der Eintracht Frankfurt wurde Sebastian Rode zur Ikone. Besonders unvergessen bleibt sein Einsatz beim Europapokal-Triumph. Nun könnte er eine wichtige Position im Verein übernehmen.
Frankfurt – Der blutdurchtränkte Turban ist Teil der SGE-Geschichte. Im Europa-League-Finale 2022 gegen die Glasgow Rangers ließ sich Sebastian Rode trotz einer tiefen Kopfverletzung nicht beirren und gab alles, um am Ende die Trophäe erfolgreich in die Höhe zu strecken. Mit diesem Einsatz wurde Rode endgültig zur Eintracht-Ikone. Zwei Jahre nach seinem Karriereende scheint nun ein Platz für ihn im Verein gefunden worden zu sein.
„Endlich“, dürften viele Fans denken. Sebastian Rode verkörpert Eigenschaften, die von den Frankfurter Anhängern besonders geschätzt werden. Erst Anfang Mai hatte er in einem Interview mit Absolut Eintracht gesagt: „Die Eintracht ist natürlich immer in meinem Herzen. Der Kontakt ist nie abgerissen. Wenn sich eine Möglichkeit ergibt, bin ich offen dafür.“
Rode fügte hinzu: „Wie gesagt, mein Herzblut gehört der Eintracht. Ich würde gerne etwas zurückgeben.“ Um die Voraussetzungen dafür zu schaffen, bildete sich der 35-Jährige auch auf anderem Weg weiter und absolvierte einen Sportmanagement-Lehrgang an der Universität St. Gallen. Der ehemalige Mittelfeldspieler erklärte: „Es gab vier verschiedene Schwerpunkte: Leadership und Management, strategisch-operatives Geschäft, Marketing sowie Digitalisierung.“
Der Ex-Profi, der in seinen neun Jahren beim Verein 278 Pflichtspiele für Eintracht Frankfurt bestritt, scheint somit gut auf die angedachte Rolle vorbereitet zu sein. Laut Informationen der Bild haben die SGE-Bosse darüber nachgedacht, Rode einen Platz im Aufsichtsrat anzubieten. Dieses Gremium soll mit mehr sportlicher Kompetenz ausgestattet werden. Für die Ernennung des Fan-Lieblings gibt es mehrere Befürworter.
Präsident Mathias Becker und Vorstandssprecher Axel Hellmann gehören dazu. Ehrenaufsichtsrat Wolfgang Streubing äußerte im Bild-Interview: „Ihn bei uns einzubinden, ist eine fantastische Idee, die sollten wir auf jeden Fall verfolgen. Ich würde mich sehr freuen, ihn im Aufsichtsrat zu haben. Ich glaube, das würden auch viele andere so sehen.“ Der Weg von Rode bei der Eintracht scheint also vorgezeichnet zu sein. Endlich.