Serge Gnabry und seine Zukunft beim FC Bayern München
Serge Gnabry zählt beim FC Bayern München zu den herausragenden Spielern der aktuellen Saison. Doch wie wird sich die Zukunft des Nationalspielers gestalten?
München – Der Vertrag des 30-Jährigen läuft am Ende der Saison aus, und vor einigen Monaten schien eine Verlängerung nahezu ausgeschlossen. Mit seinen beeindruckenden Leistungen als Ersatz für den verletzten Jamal Musiala hat sich der Stürmer jedoch wieder ins Rampenlicht gespielt und könnte möglicherweise länger an der Säbener Straße bleiben.
Laut Sport Bild gibt es bislang keine konkreten Gespräche zwischen dem Spieler und dem Verein, doch Gnabry fühlt sich in München nach wie vor sehr wohl. Bereits im September hatte er betont, dass er sich nie als Verkaufskandidat gesehen hat. „Niemand hat mir gesagt, dass ich meine Sachen packen soll. Daher habe ich mich auf die neue Saison konzentriert“, erklärte der Nationalspieler vor einigen Wochen im Gespräch mit Sport Bild .
Fest steht, dass der beim VfB Stuttgart und dem FC Arsenal ausgebildete Angreifer bereit wäre, beim Gehalt Abstriche zu machen. Derzeit zählt Gnabry zu den absoluten Top-Verdienern beim Rekordmeister. Er schließt jedoch auch einen Wechsel nicht grundsätzlich aus.
Der frühere Spieler von Werder Bremen und der TSG Hoffenheim ist seit 2018 beim FC Bayern. In dieser Zeit gewann er sechsmal die deutsche Meisterschaft, zweimal den DFB-Pokal sowie 2020 die Champions League. In den letzten Jahren wurde immer wieder über einen möglichen Verkauf des 30-Jährigen spekuliert, falls ein passendes Angebot eingehen sollte. Gnabry blieb jedoch und zeigt sich nun in einer neuen Rolle als hängende Spitze in absoluter Bestform.
In der laufenden Saison hat er bereits sieben Torbeteiligungen erzielt und trägt maßgeblich dazu bei, dass die Mannschaft von Trainer Vincent Kompany die schwere Verletzung von Jamal Musiala gut kompensieren kann. Auch im Nationalteam ist Gnabry wieder gefragt; zuletzt stand er viermal in Folge in der Startelf von Bundestrainer Julian Nagelsmann.
(Dieser Artikel entstand in Kooperation mit neunzigplus.de/)