Serhou Guirassy: Trainer Kovac bleibt optimistisch trotz Formkrise

Serhou Guirassy: Trainer Kovac bleibt optimistisch trotz Formkrise

Serhou Guirassy befindet sich derzeit auf der Suche nach seiner Form. Könnte es sein, dass der Top-Stürmer in Zukunft häufiger auf der Bank Platz nehmen muss?

Nachdem der guineische Angreifer in den ersten drei Spieltagen vier Tore erzielte, konnte er seitdem nur noch einmal ins Netz treffen und zeigt oft eine unzureichende Bindung zum Spiel. Trainer Niko Kovac sieht die aktuelle Formkrise seines Ausnahmestürmers jedoch gelassen. „Ich weiß, dass viele auf ihn schauen, weil er Stürmer ist. Ich erkenne aber auch, wie wichtig er für uns ist. Seine Tore fehlen uns momentan, aber ich bin überzeugt, dass er zurückfinden wird“, äußerte der Kroate und gab dem 29-Jährigen eine Einsatzgarantie: „Ich bin froh, dass ich ihn habe, und werde an ihm festhalten.“

Während der aktuellen Länderspielpause hat der Angreifer nicht an den Auswahlspielen Guineas teilgenommen, sondern arbeitet weiterhin in Dortmund – sehr zur Freude von Kovac. „Serhou hat bereits in der Vorbereitung einige Trainingseinheiten verpasst und hatte dann mit Oberschenkel- und Schulterproblemen zu kämpfen“, erklärte der Trainer dem kicker.

Der Chefcoach bleibt gelassen hinsichtlich der aktuellen Ladehemmung seines Leistungsträgers: „Genau dann benötigt er das Vertrauen des Trainers – und das hat Serhou von mir. Er spürt, was ich von ihm denke. Ich kenne es auch aus meinen vorherigen Stationen, dass ein Stürmer manchmal eine Durststrecke hat.“

Das 1:1 gegen den Hamburger SV offenbarte deutlich, wo die Mannschaft aktuell Nachholbedarf hat. „Es geht darum, wie viele Spieler wir im Strafraum haben und wer sich in gefährlichen Positionen befindet. Hier arbeiten wir nicht so optimal, wie wir es zu Beginn der Saison und am Ende der vergangenen Saison getan haben“, räumte Kovac ein.

Guirassy wechselte 2024 für 18 Millionen Euro vom VfB Stuttgart zu Borussia Dortmund, nachdem er die Schwaben mit 28 Toren zur Vizemeisterschaft geschossen hatte. Auch im schwarz-gelben Trikot zeigte der frühere Kölner gleich seine Treffsicherheit und erzielte in seiner ersten Saison beim BVB 34 Tore in 45 Spielen. In der Champions League wurde er mit 13 Treffern sogar Torschützenkönig.

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