Serhou Guirassy verpasst Auszeichnung als Afrikas Fußballer des Jahres
Serhou Guirassy hat in letzter Zeit mit einigen Herausforderungen zu kämpfen. Nach dem Ausscheiden mit Guinea bei der WM hat er in 15 Pflichtspielen für Borussia Dortmund lediglich 7 Tore erzielt, und seine Form erreicht nicht das Niveau seines ersten Jahres in Dortmund.
Abseits des Spielfeldes muss Guirassy nun eine weitere Enttäuschung hinnehmen. Obwohl ihm als Top-Torschütze der vergangenen Champions League gute Chancen auf die Auszeichnung als Afrikas Fußballer des Jahres eingeräumt wurden, steht bereits vor der offiziellen Bekanntgabe fest, dass er nicht zu den Nominierten gehört.
Der Dortmunder Mittelstürmer, der in der letzten Saison hinter Ademola Lookman den zweiten Platz belegte, fand sich auf einer Shortlist der Top-10 wieder, gehört jedoch nicht zu den drei Finalisten. Diese Plätze nehmen stattdessen der Ägypter Mohamed Salah (FC Liverpool), der Marokkaner und Ex-Dortmunder Achraf Hakimi (Paris Saint-Germain) sowie der Nigerianer Victor Osimhen (Galatasaray Istanbul) ein – alle drei konnten in der vergangenen Saison mit ihren Vereinen Titel gewinnen, im Gegensatz zu Guirassy.
Am Mittwoch wird der Afrikanische Kontinentalverband im marokkanischen Rabat den Gewinner bekanntgeben. Während Salah (2017, 2018) und Osimhen (2023) bereits ausgezeichnet wurden, wäre es für Hakimi eine Premiere.
Nach dem Triumph in der Champions League mit PSG gilt der aktuell verletzte Außenbahnspieler als Favorit auf die Auszeichnung.