Spannendes Derby zwischen Köln und Mönchengladbach steht bevor
In Köln steht an diesem Wochenende ein mit Spannung erwartetes Derby an. Die Geißböcke empfangen Borussia Mönchengladbach, und Ex-Spieler Christoph Kramer freut sich bereits auf die Begegnung.
Das Spiel findet am Samstag um 15:30 Uhr im Rheinenergiestadion in Köln statt und zählt zu den aufregendsten Derbys im deutschen Fußball. Beide Mannschaften kämpfen derzeit in der Liga, wobei sie sich eher nach unten als nach oben orientieren müssen.
Die Geißböcke, unter der Leitung von Trainer Lukas Kwasniok, rangieren auf dem 14. Platz, nur einen Punkt vor dem Relegationsplatz. Die Fohlen belegen den 12. Platz und haben drei Punkte mehr auf dem Konto als die Kölner. Das bevorstehende Rheinderby könnte jedoch für eine Veränderung in der Tabelle sorgen.
Angesichts der aktuellen Situation steht viel auf dem Spiel in einem Duell, das ohnehin schon eine hohe Dramatik verspricht. Christoph Kramer, Weltmeister und ehemaliger Profi von Gladbach, äußerte im Podcast „Coppa TS“ von Tommi Schmitt: „Das Derby Köln gegen Gladbach ist das beste Spiel der Liga. Besonders in Köln, wo die Fans singen, muss ich mich zwingen, nicht mitzusingen.“
Nach dem Ende seiner Spielerkarriere konzentriert sich Kramer nun auf seine Trainer-Ausbildung. Mit zehn Jahren im Fohlen-Trikot hat er das Rheinderby oft miterlebt und kennt die Atmosphäre bestens. Für ihn war dieses Duell jedoch auch in Bezug auf Vorbereitung und Routine ein normales Spiel.
Kramer erklärte: „In der Trainingswoche ändert sich nichts. Im Spiel bist du nicht aggressiver, das ist ein Mythos, den sich die Fans wünschen.“ Er räumt jedoch ein, dass es einen emotionalen Unterschied im Vergleich zu anderen Spielen gibt: „Trotzdem freut man sich auf das Spiel und hat vielleicht ein paar mehr Emotionen.“
Am Samstag wird Kramer sicherlich für seine Borussen die Daumen drücken. Wer letztendlich die wichtigen Punkte im Abstiegskampf sichern kann, wird das Spiel zeigen. Gladbach geht nach dem 2:0-Sieg gegen den FC St. Pauli mit etwas Rückenwind in die Partie, während Köln am vergangenen Wochenende nicht über ein 0:0-Unentschieden gegen Eintracht Frankfurt hinauskam.