Supercup: Stuttgart schließt Woltemade-Thema, Bayern bleibt offen

Supercup: Stuttgart schließt Woltemade-Thema, Bayern bleibt offen

Beim Supercup zwischen dem VfB Stuttgart und Bayern München ging es nicht nur um den Titel: Der VfB Stuttgart hat das Thema Nick Woltemade für beendet erklärt, während es in München nicht nach einem endgültigen Abschluss klingt.

Nach der 1:2-Niederlage im Supercup nutzte Sportvorstand Fabian Wohlgemuth die Gelegenheit, um klarzustellen: „Wir haben unsere Entscheidung Nick Woltemade mitgeteilt. (…) Alle wissen Bescheid, dass das Thema für diesen Sommer vom Tisch ist.“

Auch Vorstandschef Alexander Wehrle bestätigte diese Position: „Die Akte ist geschlossen. Das Thema ist zu 100 Prozent erledigt.“ Selbst die vergebene Großchance des Angreifers gegen die Bayern wollte Wohlgemuth nicht als Signal missverstanden wissen: „Ich bitte darum, keine Zusammenhänge zu konstruieren, die es gar nicht gibt.“

Im Gegensatz dazu wollte man sich an der Säbener Straße nicht so endgültig äußern. Bayern-Sportdirektor Christoph Freund betonte zwar die Normalität von Verhandlungen, verwies aber auch auf die Transfer-Deadline Ende August: „Bis zu dieser Deadline können Transfers getätigt werden, ansonsten gibt es keinen neuen Stand.“ Zwischen den Zeilen ließ der Österreicher durchblicken, dass der Rekordmeister trotz der klaren Ansagen aus Stuttgart weiterhin auf eine Chance lauert.

TV-Experte Markus Babbel glaubt, dass der Poker noch nicht vorbei ist. „Ich glaube schon, dass sie versuchen werden, eines der größten deutschen Talente zum FC Bayern zu holen. Er ist ein Ausnahmespieler. Und wenn sich die Chance ergibt, wird der FC Bayern versuchen, ihn zu holen“, erklärte der ehemalige Nationalspieler.

Während die Stuttgarter das Kapitel endgültig schließen möchten, halten die Bayern alle Optionen offen. Ob es in den kommenden zwei Wochen tatsächlich zu einer erneuten Wende kommt, bleibt jedoch fraglich. Dafür müssten die Bayern ihr Angebot deutlich nachbessern. Zudem suchen die Münchner bereits aktiv nach Alternativen für den DFB-Nationalspieler.

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