Thomas Müller besucht Bayern-Spiel in München
Thomas Müller ist zurück in München. Der Star der Vancouver Whitecaps saß beim Bayern-Spiel auf der Tribüne. Max Eberl verrät Details zum Besuch.
München – Ein prominenter Besuch auf der VIP-Tribüne der Allianz Arena: Thomas Müller nutzte die Winterpause der MLS für einen Heimatbesuch und verfolgte das 2:2 seiner ehemaligen Kollegen gegen Mainz hautnah. Der 36-Jährige, der seit seinem Wechsel vom FC Bayern zu den Vancouver Whitecaps im Sommer erstmals wieder im Münchner Stadion zu Gast war, sorgte für beste Stimmung zwischen Sportvorstand Max Eberl und Karl-Heinz Rummenigge.
Sportvorstand Max Eberl äußerte sich nach der Partie in der Mixed Zone zu Müllers Rückkehr und dem gemeinsamen Tribünenerlebnis. Er verriet amüsante Details über das Verhalten der Vereinslegende während des Spiels. Müller hatte den Ehrenplatz eingenommen, der normalerweise Vereins-Patron Uli Hoeneß vorbehalten ist, der an diesem Tag jedoch nicht im Stadion war.
„Wir haben vorher viel geflachst. Thomas ist ja auch einer, der viel redet“, erklärte Eberl nach dem Spiel gegen Mainz. Der Sportvorstand musste sich an die ungewohnte Situation anpassen: „Ich bin beim Spiel eher einer, der etwas ruhiger ist. Deswegen musste ich mich auch ein bisschen an die Situation adaptieren. Aber es war sehr lustig und sehr angenehm.“
Die Szenen auf der Tribüne zeigten Müller in gewohnter lebhafter Manier. Der Weltmeister von 2014 gestikulierte lebhaft und unterhielt sich gut gelaunt mit seinen Sitznachbarn. Beim Führungstor durch Lennart Karl jubelte Müller ausgelassen mit Eberl und Rummenigge, der sich bereits zur Zukunft von Müller bei Bayern geäußert hat. Nach den zwei Treffern der Mainzer erzielte Harry Kane kurz vor Schluss per Elfmeter den 2:2-Ausgleich.
Wie die Bild berichtet, war Müller bereits seit Donnerstag in München. Der Besuch ist möglich, da die Saison für die Vancouver Whitecaps nach dem verlorenen MLS-Finale gegen Inter Miami bereits beendet ist. In seiner ersten Saison in Kanada überzeugte Müller mit neun Toren in 13 Pflichtspielen und wurde schnell zum Publikumsliebling.
Sein Aufenthalt in der bayerischen Heimat dürfte noch andauern. Erst in über einem Monat kehrt Müller nach Vancouver zurück, wie die Abendzeitung berichtete. Die anhaltende Verbundenheit zum FC Bayern wird durch solche Besuche deutlich sichtbar. Bereits vor dem Spiel hatte sich Müller über Instagram bei seinen Fans gemeldet und geschrieben: „Wieder dahoam in Bayern.“
Müllers Besuch unterstreicht die besondere Beziehung zur alten Heimat. Nach fast 25 Jahren Vereinszugehörigkeit beim FC Bayern wechselte er im August nach Kanada. Trotz der räumlichen Distanz bleibt die emotionale Bindung zum Rekordmeister bestehen. Die Bayern-Legende genießt sichtlich ihre Zeit in München, bevor es wieder nach Vancouver geht.
Der Auftritt in der Allianz Arena dürfte nicht der letzte gewesen sein. Müller, der kürzlich über seine Zukunft als Manager beim FC Bayern sprach, wird die Winterpause vermutlich weiterhin in der Heimat verbringen und könnte bei weiteren Bayern-Spielen im Stadion zu sehen sein. Und wer weiß, vielleicht wird die Bayern-Ikone in nicht allzu ferner Zukunft einen dauerhaften Platz auf der Tribüne einnehmen.