Thomas Müller und die Zukunft beim FC Bayern

Thomas Müller und die Zukunft beim FC Bayern

Thomas Müller hat den FC Bayern verlassen, doch Jan-Christian Dreesen blickt bereits in die Zukunft und äußert einen klaren Wunsch für die Zeit nach Vancouver.

München – An einem Winterabend in der Allianz Arena, ein kurzer Anruf und ein spontaner Platz auf der Ehrentribüne: Für Jan-Christian Dreesen wurde dieses Bild mit Thomas Müller erst beim zweiten Hinsehen besonders. „Mir ist die Symbolik dieses Moments erst später bewusst geworden, als ich die Aufnahmen aus dem Stadion gesehen habe“, teilte der Vorstandsvorsitzende im Interview mit t-online mit.

Dieser Moment spiegelt die enge Beziehung wider, die auch nach Müllers Wechsel nach Vancouver bestehen bleibt. Insbesondere stellte sich die Frage: Wird Müller eines Tages zum FC Bayern zurückkehren? Dreesen hegt keinen Zweifel daran. „Ich wünsche mir sehr, dass er in Zukunft eine wichtige Rolle bei uns einnimmt“, erklärte er.

Er betonte jedoch, dass kein Druck aufgebaut werden solle. Müller solle seinen eigenen Weg gehen – der Klub werde geduldig abwarten. Dreesen verdeutlichte, warum er nicht an ein baldiges Karriereende glaubt: „Er möchte momentan noch spielen, das hat er bereits mehrfach betont. Und das ist auch gut so“, sagte Dreesen und verwies auf das ungebrochene Feuer des 36-Jährigen.

Der Stürmer hat in Vancouver bis Ende 2026 (31. Dezember) einen Vertrag und plant, nach dem verlorenen Finale gegen Inter Miami erneut anzugreifen. Dass Müller trotz seiner neuen Aufgabe in Kanada emotional kaum Distanz aufgebaut hat, zeigte sein Besuch in München kurz vor Weihnachten beim Heimspiel der Bayern gegen Mainz (2:2).

„Ich habe mich sehr gefreut, dass er da war“, sagte Dreesen über Müllers Besuch auf der Tribüne. Der Klubchef stellte klar, dass es keine Absprachen oder Zeitpläne für eine Rückkehr gibt. Dennoch bleibt die Grundhaltung an der Säbener Straße eindeutig: „Er wird immer einen Platz bei uns beim FC Bayern haben“, so Dreesen. Müller kennt seine Bedeutung und weiß, dass „unsere Türen für ihn immer offen sind“. Alles andere liegt in der Zukunft. Sicher ist nur: Die Verbindung zwischen Thomas Müller und dem FC Bayern ist nicht beendet; sie pausiert lediglich.

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