Tim Kleindiensts Comeback-Plan für Borussia Mönchengladbach
Tim Kleindienst war in der letzten Saison eine entscheidende Stütze für Borussia Mönchengladbach. Der Stürmer fehlt jedoch seit einiger Zeit, und nun plant er sein Comeback.
In der Sommervorbereitung hatte Kleindienst, der im Mai eine Meniskus-Operation hatte, als Ziel gesetzt, „Ende Oktober wieder in der Bundesliga auf dem Rasen zu stehen“. Doch dieses Ziel wird nicht erreicht, da er noch nicht einmal mit der Mannschaft trainieren kann.
Laut Informationen von BILD gibt es nun einen anderen Comeback-Plan als ursprünglich gedacht. Sowohl die Gladbacher Fans als auch Kleindienst selbst müssen sich noch gedulden.
Frühestens nächste Woche wird Kleindienst, so BILD, wieder teilweise ins Mannschaftstraining einsteigen. Allerdings ist auch dieser Zeitrahmen noch nicht sicher. Die Situation ist kompliziert, da der Stürmer immer wieder Beschwerden hat; manchmal kann er die Trainingsintensität steigern, dann wieder nicht.
„Ich glaube, man kann nie davon ausgehen, dass alles reibungslos verläuft. Wir haben eine gute Basis geschaffen, und jetzt kommt das Feintuning – das kann sich etwas hinziehen“, erklärte er selbst. Diese Aussage trifft den Nagel auf den Kopf: Der Prozess zieht sich. Ein Comeback gegen Bayern ist unrealistisch, und auch das Pokalspiel gegen den KSC wird er nicht bestreiten können. Ein Einsatz gegen St. Pauli in der Liga scheint ebenfalls sehr unwahrscheinlich.
Aktuell steht sogar das Heimderby gegen den 1. FC Köln am 8. November auf der Kippe. Erst nach der Länderspielpause, wenn es gegen die TSG Hoffenheim geht, könnte Kleindienst möglicherweise das „grüne Licht“ erhalten, vorausgesetzt, es treten bis dahin keine weiteren Komplikationen auf.
(Dieser Artikel entstand in Kooperation mit neunzigplus.de/)