Timo Werner: Zukunft in Leipzig ungewiss
Die Zukunft von Timo Werner, dem ehemaligen Stürmer des DFB, bleibt ungewiss. Ein geplanter Wechsel zu New York City FC in die Major League Soccer (MLS) scheint gescheitert zu sein. Nun könnte der Spieler dazu gezwungen sein, seinen hochdotierten Vertrag bei RB Leipzig ohne weitere Einsätze auszusitzen.
Die Situation für Werner bei RB Leipzig hat sich dramatisch zugespitzt. Der 29-Jährige, dessen Vertrag bis Sommer 2026 läuft und ihm noch etwa 10 Millionen Euro einbringen soll, sieht sich unter dem neuen Trainer Ole Werner einer ausweglosen Lage gegenüber. Es gibt keine Aussicht auf Spielzeit, und die Optionen für einen Wechsel schrumpfen zunehmend.
Ursprünglich war Werner für einen Transfer zu dem Schwesterverein nach New York vorgesehen, doch nach anfänglichen Verhandlungen liegt der Deal seit Wochen auf Eis, und das Transferfenster in der MLS schließt am Donnerstag, dem 21. August. Intern bei RB Leipzig gilt der Transfer mittlerweile als gescheitert. Damit ist eine der wenigen verbleibenden Ausstiegsmöglichkeiten für den Stürmer entfällt, nachdem zuvor nur lose Gerüchte über Interessenten aus Frankreich und der Türkei kursierten.
RB Leipzig macht keinen Hehl daraus, dass man Werner gerne abgeben würde, um sein hohes Gehalt zu sparen. Sportdirektor Marcel Schäfer hat bereits angedeutet, dass der Angreifer keine Rolle in den Planungen für die kommende Saison spielt. Das Problem ist jedoch, dass es bei einem Marktwert von rund sieben Millionen Euro und seinem hohen Gehalt kaum Abnehmer für den 57-fachen Nationalspieler gibt.
Berichten zufolge hat sich Werner mittlerweile mit einem Verbleib in Leipzig abgefunden und möchte seinen Vertrag aussitzen. Er soll zuletzt Anfragen mehrerer Klubs, darunter auch aus der italienischen Serie A, kategorisch abgelehnt haben. Alles deutet nun darauf hin, dass er in Leipzig bleibt.
Werners lukrativer Vertrag, der einst als Zeichen seiner Wertschätzung galt, hat sich nun zu einem goldenen Käfig entwickelt. Mit einem geschätzten Jahresgehalt von über zehn Millionen Euro ist er für die meisten Vereine unerschwinglich. Selbst ein Leihgeschäft gestaltet sich als schwierig, da Leipzig einen Großteil des Gehalts weiterhin zahlen müsste. So droht dem ehemaligen DFB-Star tatsächlich ein komplettes Jahr auf der Tribüne – mit vollem Gehalt, aber ohne sportliche Perspektive.