Tor-Balsam für den FC Stürmer im Cologne-Cup
Der Cologne-Cup hat einem Stürmer des FC Köln Auftrieb gegeben. Nach seinen Treffern erhielt er auch positive Rückmeldungen von Trainer Lukas Kwasniok.
Köln – Tor-Balsam für die Seele eines Stürmers. „Für einen Stürmer ist es immer gut, zu treffen“, fasste Kwasniok zusammen, obwohl er zugab: „Es lagen sicherlich auch noch ein paar mehr Tore in der Luft.“ Er spielte damit an auf die drei nahezu freistehenden Chancen, die der Stürmer gegen den Keeper von Viktoria, Arne Schulz, vergab. Dennoch ließ sich der robuste Angreifer nicht aus der Ruhe bringen, auch nicht nach einem Foul, bei dem zunächst der Eindruck entstand, Ache könnte sich verletzt haben.
„Ich war überrascht, dass es nicht gepfiffen wurde. Aus seiner Reaktion war jedoch schnell ersichtlich, dass es keine ernsthafte Verletzung war. Es war ein Treffer, der keine Bänder in Mitleidenschaft gezogen hat“, äußerte sich Kwasniok erleichtert. Ache rappelte sich auf, biss die Zähne zusammen und erzielte danach gleich zwei Tore.
Bislang verlief die Saison für den 4,5 Millionen Euro teuren Neuzugang aus Kaiserslautern jedoch alles andere als optimal. Während der Vorbereitung fühlte er sich als Nummer eins im Sturm, bis Marius Bülter ihm in kurzer Zeit den Rang ablief. Bülter hat bereits zwei Tore und zwei Vorlagen erzielt, während Ache noch auf sein erstes Erfolgserlebnis wartet.
Er wurde gezielt als Torjäger verpflichtet, nachdem er in den letzten beiden Zweitliga-Jahren für seinen Ex-Klub Kaiserslautern beeindruckende 34 Tore erzielt hatte. Während er auf seine Chance wartet, sorgen die Konkurrenten wie Kaminski und El Mala für Furore. Bisher wird Ache eher als Joker eingesetzt, sein Ziel ist jedoch klar: einen Platz in der Startelf.
Bringt das Tor-Doping nun die entscheidende Wende? „Das wird sich zeigen. Am Ende geht es immer darum, weiterzumachen. Das Leben eines Stürmers besteht darin, den Ball vorbeizukicken und dann weiterzumachen und zu treffen“, sagte Kwasniok. „Ich werde meinen Jungs im Angriff immer sagen, dass sie weitermachen sollen. Für ihn war es wichtig, sich für seinen Aufwand zu belohnen.“