Trainer Hoeneß gibt Zagadou trotz Verletzung neue Perspektive

Trainer Hoeneß gibt Zagadou trotz Verletzung neue Perspektive

Trotz einer erneuten schweren Verletzung hat Trainer Sebastian Hoeneß dem verletzungsanfälligen Dan-Axel Zagadou eine neue Perspektive aufgezeigt: einen neuen Vertrag.

Stuttgart – Es war bereits bekannt, dass Dan-Axel Zagadou am Mittwoch (18 Uhr/Sky) nicht auf dem Platz stehen kann, wenn der VfB Stuttgart beim VfL Bochum um den Einzug ins DFB-Pokalviertelfinale spielt. In der Pressekonferenz vor dem Spiel spezifizierte der Coach die Ausfallzeit des Verteidigers: Aufgrund einer schweren Muskelverletzung am Oberschenkel wird Zagadou dem VfB in diesem Jahr nicht mehr zur Verfügung stehen.

Hoeneß erläuterte weiter, dass es sich um eine Muskel-Sehnen-Verletzung handelt, die zwar in der Nähe des Knies lokalisiert ist, jedoch, so der Trainer, in keinem Zusammenhang mit den vorherigen Knieverletzungen steht. Zagadou hatte zuletzt mit einem Außenbandriss und einem Kreuzbandriss zu kämpfen und hat in seiner Karriere bereits fünf schwere Knieverletzungen erlitten.

Angesichts dieser Vorgeschichte werden die Zweifel daran, ob Zagadous Körper den Anforderungen des Profisports standhält, immer lauter. Dennoch scheint Trainer Sebastian Hoeneß seinen Verteidiger nicht aufzugeben. Er verwies auf einen ähnlichen Fall mit Niko Nartey, dessen Vertrag ebenfalls nach einer langen Verletzung auslief. Nartey ist nach wie vor im Verein und zeigt aktuell Stabilität. Hoeneß betonte: „Das ist ein Weg, den es für Daxo auch geben kann.“

Bezüglich Zagadous auslaufendem Vertrag sagte Hoeneß: „Die Vereinsführung wird sich zu gegebener Zeit in Ruhe mit ihm und seinem Berater zusammensetzen. Jetzt geht es jedoch um Regeneration und Rehabilitation, einfach darum, gesund zu werden.“ Insgesamt blickt er optimistisch in die Zukunft für Zagadou.

Es stehen noch viele Spiele an. „Es ist jetzt hart, aber man muss nach vorne schauen, positiv denken und das Beste daraus machen. Daraus ergeben sich auch wieder gute Perspektiven.“ Auch Luca Jaquez muss sich gedulden, da er sich ebenfalls eine schwere Muskelverletzung zugezogen hat und erst im neuen Jahr wieder angreifen kann. Im Gegensatz zu Zagadou ist der Schweizer Innenverteidiger bislang jedoch nicht als besonders verletzungsanfällig aufgefallen.

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