Trainingsauftakt von Borussia Mönchengladbach: Verletzte Spieler zurück im Training
Beim Trainingsauftakt von Borussia Mönchengladbach waren mehrere verletzte Spieler anwesend, und prominente Gäste sorgten für Aufsehen.
Mönchengladbach – Im Vorfeld des Bundesliga-Heimspiels gegen den VfL Wolfsburg, das am Samstag um 15:30 Uhr stattfindet, hatte Borussia Mönchengladbach nur eine öffentliche Trainingseinheit angesetzt. Am Dienstag bat Eugen Polanski seine Spieler vor den Augen der Zuschauer und Journalisten auf den Platz, während die restlichen Einheiten unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden werden.
Polanski zeigte sich am Dienstag erfreut, nicht nur aufgrund des positiven Trends in der Bundesliga. Gladbach hat in den letzten fünf Bundesligaspielen 13 Punkte gesammelt, und der Auswärtssieg bei Mainz 05 (1:0) war bereits der vierte Erfolg seit November. Bei dem Trainingsauftakt waren einige rekonvaleszente Spieler präsent, was darauf hindeutet, dass sich das Verletztenlazarett allmählich lichtet.
Jonas Omlin trainiert nach überstandenen Adduktorenbeschwerden mit den Torhütern, während Philipp Sander (Muskelfaserriss) die gesamte Einheit absolvierte. Franck Honorat (Wadenprobleme) war mehr als eine Stunde mit seinen Mannschaftskollegen auf dem Platz. „Bei Franck war es eine Vorsichtsmaßnahme, um zu sehen, wie sein Körper reagiert. Im besten Fall haben wir ihn morgen vollständig dabei“, erklärte Polanski.
Bereits nach dem Mainz-Spiel hatte Polanski angedeutet, dass Sander gegen Wolfsburg zurückkehren könnte. „Bei Philipp sieht es sehr gut aus“, betonte der 39-Jährige am Dienstag. „Er hat in der Reha-Phase viel im läuferischen und athletischen Bereich gearbeitet. Wäre es nötig gewesen, hätte er etwas früher spielen können.“
Ob Sander und Honorat am Samstag im Kader oder in der Startelf stehen werden, konnte Polanski jedoch noch nicht bestätigen: „Ich arbeite so, dass die Jungs gut durchkommen. Wir haben eine Empfehlung erhalten, an die wir uns gehalten haben.“ Dennoch sieht es „bei beiden gut aus“, so der Coach.
Das Duo trainierte unter anderem vor den Augen zweier ehemaliger Gladbach-Stars. Mike Hanke, derzeit Co-Trainer der deutschen U16-Nationalmannschaft, und Lars Stindl, seit 2024 Co-Trainer der U20-Nationalmannschaft, besuchten das Training gemeinsam mit DFB-U20-Trainer und Entwicklungsleiter Hannes Wolf.
Hanke und Stindl sahen jedoch nur flüchtig zwei weitere verletzte Spieler. Florian Neuhaus (muskuläre Probleme) und Fabio Chiarodia (Muskelbündelriss) absolvierten eine Laufrunde auf dem Trainingsplatz und arbeiteten anschließend mit Reha-Trainer Philipp Schmidt auf der Athletikfläche. Bei beiden Spielern sei Geduld gefragt, warnte Polanski.
Neuhaus‘ Situation sei zwar „nicht komplett schlecht“, dennoch „müssen wir abwarten“, so der 39-Jährige. In Bezug auf Chiarodia sagte Polanski: „Es sieht gut aus, aber man muss sagen, dass die alte Verletzung kurz nach der Reha-Phase erneut aufgebrochen ist. Daher müssen wir vorsichtig sein.“ Der Innenverteidiger sei „voll im Plan“, wird jedoch voraussichtlich noch Zeit benötigen.