Transfer von DFB-Stürmer sorgt für Kontroversen

Transfer von DFB-Stürmer sorgt für Kontroversen

München - Die Newcastle United zahlten 90 Millionen Euro für den 23-jährigen DFB-Stürmer, der zuvor auch im Fokus des FC Bayern München stand. Karl-Heinz Rummenigge äußerte sich kritisch zu diesem Transfer und bezeichnete ihn als Übertreibung: „Ich kann Stuttgart nur gratulieren, dass sie einen – in Anführungszeichen – Idioten gefunden haben, der so viel Geld bezahlt hat. Das hätten wir in München sicher nicht gemacht“, sagte der 70-Jährige in der BR-Sendung Blickpunkt Sport.

Die Reaktion aus England ließ nicht lange auf sich warten. Das Boulevardblatt The Sun kommentierte Rummenigges Äußerungen scharf: „Rummenigge, 70, schlechter Verlierer und Deutschland-Legende, kann die Angelegenheit nicht ruhen lassen.“ Der allgemeine Tenor war, dass Bayern München neidisch sei, während Newcastle gelassen bleibe. Sportchef Martin Lipton bezeichnete die Situation als „sour grapes“, ein Ausdruck, der Neid und Missgunst beschreibt.

Newcastle-Trainer Eddie Howe zeigte sich ebenfalls unbeeindruckt von der Kritik: „Das ist wirklich irrelevant. Die Marktkräfte bestimmen die Transfergebühren – nicht unbedingt ein einzelner Verein.“ Für ihn zählt in erster Linie der sportliche Mehrwert: Woltemade habe „sehr stark begonnen“ und bereits nach kurzer Eingewöhnung überzeugt.

Zuvor hatte auch Bayerns Ehrenpräsident Uli Hoeneß die Geschäftspraktiken der Saudis, die hinter Newcastle stehen, im Sport1-Doppelpass kritisiert: „Das ist ja Monopoly. Rücke vor bis zur Schlossallee, dann kommt irgendein Scheich und dann kannst du kaufen.“

Der VfB Stuttgart, der den Stürmer an die Engländer verkauft hatte, reagierte hingegen mit Humor. Vorstandschef Alexander Wehrle erklärte ironisch gegenüber der Bild: „Wir freuen uns immer über Glückwünsche aus München.“ (Dieser Artikel entstand in Kooperation mit FCBinside.de)

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