Transfergerüchte um Said El Mala: Bayern und Manchester City im Wettlauf
Das Transfer-Rennen um Said El Mala wird zunehmend spannender, und der FC Bayern sieht sich dabei hochkarätiger Konkurrenz gegenüber.
Nach Informationen von BILD-Fußballchef Christian Falk hat Manchester City nun offiziell beim 1. FC Köln wegen des 19-jährigen Offensivtalents angefragt. Der deutsche Rekordmeister beobachtet die Entwicklung des Köln-Stars seit Monaten intensiv und bleibt ein ernsthafter Interessent.
Obwohl Trainer Vincent Kompany nach einem perfekten Saisonstart mit acht Bundesliga-Siegen in Folge und einer starken Offensive, die Luis Diaz, Nicolas Jackson und den bald zurückkehrenden Jamal Musiala umfasst, gut aufgestellt scheint, bleibt El Mala ein Thema. Falk erklärt: „Es ist wahr: Der angebliche Bayern-Kandidat Said El Mala hat das Interesse von PSG und Inter Mailand geweckt. Bayern hat ihn auf der Liste und hat keine große Angst vor diesen beiden Vereinen.“
Doch aus England droht nun stärkere Konkurrenz: „Allerdings haben wir in München gehört, dass Manchester City ihn ebenfalls auf ihrer Liste hat. Wenn City mitmischt, ist sich Bayern bewusst, dass es riskant werden könnte, da beide Vereine einen ähnlichen Spielstil haben und Pep Guardiola ein attraktiver Trainer für junge Spieler ist.“
Laut Falk haben die Bayern bereits Kontakt zum 1. FC Köln aufgenommen: „Bayern hat dem FC Köln gesagt: ‚Wenn es Anrufe von Man City gibt, gebt uns bitte ein Signal, damit wir auch ein Angebot machen können.‘ Es handelt sich dabei nicht um ein Vorkaufsrecht, um das ganz klar zu sagen, denn das ist immer in schriftlicher Form.“
Hintergrund: Bereits im Sommer hatte sich der FC Bayern offenbar ein informelles „Matching Right“ bei Köln gesichert – eine Art mündliches Gentlemen’s Agreement, das es den Münchnern erlaubt, auf ein mögliches Angebot eines anderen Vereins zu reagieren. Ein Transfer von Said El Mala wäre für jeden Klub kostspielig.
Nach Sky-Informationen verlangen die Kölner mittlerweile weit mehr als 40 Millionen Euro. Angesichts der wachsenden Zahl an Interessenten – neben Bayern, City, PSG und Inter sollen auch Manchester United und Juventus den Youngster beobachten – könnte die Summe sogar in Richtung 50 bis 60 Millionen Euro steigen. Für die Bayern ist El Mala vor allem dann interessant, wenn sich an anderer Stelle im Kader etwas bewegt.
Serge Gnabry steht vor einer Vertragsentscheidung – sein aktuelles Arbeitspapier läuft 2026 aus. Laut BILD wäre der 30-Jährige bereit, eine Gehaltskürzung zu akzeptieren, um in München zu bleiben. Sollte es tatsächlich zu einer Verlängerung kommen, dürfte ein teurer Flügel-Neuzugang wie El Mala zunächst kein Thema sein. Falk fasst die Lage zusammen: „El Mala ist zweifellos ein großartiges Talent, aber Bayern sollte abwarten und beobachten, wie er sich entwickelt, bevor es eine endgültige Entscheidung trifft.“ (Dieser Artikel entstand in Kooperation mit FCBinside.de)