TSV 1860 München: Ein Verein zwischen Mythos und Aufstiegssehnsucht

TSV 1860 München: Ein Verein zwischen Mythos und Aufstiegssehnsucht

Die Sehnsucht nach vergangenen Erfolgen ist beim TSV 1860 München groß – auch Präsident Gernot Mang äußert sich in der Dokumentation „Einmal Meister, oft Chaos, immer Liebe“ dazu.

München – Trotz einer groß angelegten Offensive mit namhaften Transfers wie Kevin Volland blieb der ersehnte Aufstieg im achten Jahr der Drittliga-Zugehörigkeit aus. Dennoch hat der TSV 1860 München seinen Charme nicht verloren – vielleicht gerade weil es bei den Giesingern nie langweilig wird. Aufbrüche und Abstürze prägen die Geschichte des Vereins, der weit über die Grenzen der bayerischen Landeshauptstadt hinaus strahlt.

In der Saison 2025/26 lockten die Löwen 285.000 Zuschauer zu den 19 Heimspielen ins Stadion an der Grünwalder Straße. Dieses traditionsreiche Stadion, das manchmal aus der Zeit gefallen wirkt, war bei jedem Drittliga-Spiel ausverkauft, was jedoch nicht nur an der beeindruckenden Leistung der Heimmannschaft lag.

Ungeachtet der vielen Höhen und Tiefen der vergangenen Jahre und Jahrzehnte umgibt die Löwen ein gewisser Mythos. Diesen Mythos beleuchtet auch die neue Dokumentation „Einmal Meister, oft Chaos, immer Liebe“ von Absolut Fussball, die anlässlich des 60. Jubiläums der ersten und einzigen Deutschen Meisterschaft 1966 veröffentlicht wurde.

Ein zentrales Thema der Dokumentation ist die Sehnsucht nach dem erhofften Aufstieg, die nicht nur von den Fans in der Drittliga spürbar ist. Vielmehr ist die Erwartungshaltung der Anhänger ein Anspruch, der den gesamten Verein betrifft. Präsident Gernot Mang betont in der Dokumentation: „Wir müssen zeitnah in die 2. Liga aufsteigen. Wir sind jetzt schon zu lange in der 3. Liga.“

„Ein Verein wie 60 gehört mindestens in die 2. Liga“, ist sich der 57-jährige Österreicher sicher und träumt weiter von den glorreichen Tagen der Vergangenheit: „Wenn nicht sogar noch eine Liga höher. Das muss ganz klar unser Anspruch sein.“ Die Hoffnung auf einen baldigen Aufstieg hat jedoch durch die jüngsten Kontroversen rund um die Lizenzierung einen Rückschlag erlitten.

Hinweis der Redaktion: Alle Interviews in der Dokumentation wurden lange vor der aktuellen, ungeklärten Lizenzierungsfrage geführt, und die Aussagen der Protagonisten stehen in keinem Zusammenhang mit dieser.

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