Uli Hoeneß äußert Transferwunsch für PSG-Star Achraf Hakimi

Uli Hoeneß äußert Transferwunsch für PSG-Star Achraf Hakimi

Uli Hoeneß hat sich erneut öffentlich zu den Transferplänen des FC Bayern München geäußert. Der Ehrenpräsident des Vereins bekundet den Wunsch, PSG-Star Achraf Hakimi zu verpflichten.

In der kommenden Woche, am Mittwoch, den 6. Mai um 21 Uhr, treffen der FC Bayern und Paris Saint-Germain im Halbfinal-Rückspiel der Champions League aufeinander, nachdem das erste Spiel in einem spektakulären 5:4 endete. Laut Hoeneß sollten sich die beiden Clubs bald auch am Verhandlungstisch treffen. In einem Interview mit DAZN sprach er sich klar für den Transfer des PSG-Stars aus.

Auf die Frage nach seinem Wunschspieler antwortete Hoeneß: „Achraf Hakimi, den würden wir sofort nehmen, weil er gut zu uns passen würde.“ Diese Äußerung steht im Zusammenhang mit dem bevorstehenden Abgang von Konrad Laimer, über den der 74-Jährige ebenfalls Stellung nahm. Er kritisierte vor allem die Verhandlungen um eine Vertragsverlängerung mit dem Österreicher und die damit verbundene Berichterstattung.

„Wenn man liest, was angeblich über sein Gehalt und seine Forderungen berichtet wird, muss man das auch einordnen. Konny ist ein Spieler, den ich sehr schätze. Er ist extrem wichtig für die Mannschaft und die Außendarstellung des Vereins. Er arbeitet unheimlich viel für das Team“, lobte Hoeneß Laimer, schränkte jedoch ein: „Aber er ist eben nicht Maradona.“

Der Vertrag von Laimer in München läuft bis 2027. Für eine Vertragsverlängerung soll der 28-Jährige, laut Informationen von Absolut Bayern, ein Jahresgehalt von bis zu 14 Millionen Euro fordern, während sein aktuelles Gehalt bei rund neun bis zehn Millionen Euro liegt. Die Forderungen der Spielerseite werden von Bayern voraussichtlich nicht erfüllt. Dennoch betonte Hoeneß, dass es weder „böses Blut“ noch „Missstimmung“ zwischen den Parteien gebe.

Max Eberl, der ebenfalls die Situation kommentierte, stellte klar, dass man in finanzieller Hinsicht keine riskanten Entscheidungen treffen werde und gegebenenfalls auch einen ablösefreien Abgang im Sommer 2027 in Kauf nehme. Plan A bleibt jedoch eine Vertragsverlängerung. Das aktuelle Angebot sei laut Hoeneß „eine realistische Einschätzung seiner sportlichen und wirtschaftlichen Wertigkeit“, die zwar hoch sei, jedoch „kein Harry Kane“ rechtfertige.

Sollten sich die Wege trennen, wird Hoeneß' Wunsch nach Hakimi wohl schwer zu realisieren sein. Der Marokkaner hat in Paris noch einen Vertrag bis 2029 und ist unter Trainer Luis Enrique eine feste Größe. Ein Wechsel wäre aus sportlicher Sicht für ihn wenig sinnvoll, und finanziell könnten die Münchner kaum mit PSG konkurrieren.

Topics

Related news