Uli Hoeneß bleibt unverzichtbar für den FC Bayern

Uli Hoeneß bleibt unverzichtbar für den FC Bayern

Wie lange wird Uli Hoeneß noch beim FC Bayern tätig sein? Der Ehrenpräsident hat eine klare Meinung zu seinem Einfluss auf den Rekordmeister.

München – Uli Hoeneß bleibt unerschütterlich in seiner Überzeugung, dass er für den FC Bayern unverzichtbar ist. Im OMR-Podcast antwortete der 73-Jährige auf die Frage, ob er manchmal denke, der Verein könnte ohne ihn besser dastehen: „Ich glaube schon, dass der FC Bayern bis heute von mir profitiert.“

Er zeigt sich dabei selbstkritisch: „Wer viel arbeitet, macht auch Fehler. Da schließe ich mich nicht aus.“ Dennoch bleibt er seinem Kurs treu. Er arbeitet „12 Stunden am Tag“ für den FC Bayern. „Dafür muss man ja nicht am Schreibtisch sitzen“, erklärt er. Seine Gedanken kreisen um seine Familie, seine Nürnberger Wurstwarenfirma und den FC Bayern: „Ich bin im Aufsichtsrat, ich bekomme jede Zahl, ich weiß, was läuft.“

Hoeneß ist überzeugt, dass der FC Bayern mit ihm und Karl-Heinz Rummenigge, der ebenfalls im Aufsichtsrat sitzt, nach wie vor besser aufgestellt ist: „Wenn die Verantwortlichen klug sind, nehmen sie Karl-Heinz und mich mit dazu. Das hat in den letzten Wochen und Monaten gut funktioniert. Solange es anders war, hat es nicht funktioniert.“

Ex-Bayern-Profi Markus Babbel äußerte im Juli gegenüber Absolut Fussball, dem Fußball-Portal von Home of Sports, scharfe Kritik an Hoeneß. „Er merkt gar nicht mehr, dass er mittlerweile das größte Problem des FC Bayern ist“, kritisierte Babbel: „Er schadet dem Verein mehr, als er ihm im Moment nutzt.“

Trotz aller Kritik zeigt sich der Ehrenpräsident theoretisch kompromissbereit. „An dem Tag, an dem wir das Gefühl haben, sie können alleine schwimmen, ziehen wir uns zurück“, verspricht Hoeneß. Wann dieser Tag kommen soll, lässt er jedoch offen. Die Botschaft ist klar: Hoeneß sieht sich nicht als Problem, sondern als Lösung. Ob Babbel und andere Kritiker das ebenfalls so sehen, bleibt abzuwarten.

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